UNOS: Regierung riskiert Crash bei KV-Verhandlungen
„Es geht nicht nur darum, was jedem einzelnem – also Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen – im Börsl bleibt, es geht um den Standort Österreich“, macht UNOS-Bundessprecher Michael Bernhard auf die prekäre Lage aufmerksam. So wie jetzt in die Kollektivvertragsverhandlungen gestartet wurde, riskiere man einen Crash. „Die Regierung hätte längst die Lohnnebenkosten senken müssen, um genug Spielraum für die Lohnverhandlungen zu schaffen“
, so Bernhard. Es stehe nichts weniger als die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Österreich auf dem Spiel.
Nachhaltige Maßnahmen statt Trostpflaster
„Bisher hat die Regierung eine Menge kleine Trostpflaster auf eine riesige Inflations-Wunde geklebt. Damit kommen wir nicht weiter. Wir brauchen drastische und nachhaltige Maßnahmen, die dem Ausmaß des Problems entsprechen“, so der liberale Unternehmensvertreter.
Der Vorschlag von UNOS: Die nicht-arbeitnehmerbezogenen Lohnnebenkosten sollten aus dem Bundesbudget finanziert werden. Dazu zählen die Kammerumlage 2, die Kommunalsteuer, der Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds und zur Wohnbauförderung. Diese Dienstgeberabgaben machen rund ein Viertel der gesamten Lohnnebenkosten aus.
UNOS – Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und sind in fünf Wirtschaftsparlamenten präsent.
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