Wirtschaftsbund begrüßt vollständige Abschaffung der kalten Progression
„Die stufenweise Abschaffung der Kalten Progression war zweifelsohne ein historischer Schritt und hat wesentlich dazu beigetragen in herausfordernden Zeiten der Teuerung die Kaufkraft zu erhalten. Mit der Abgeltung des verbleibenden Drittels der Inflationsrate wird den Österreichern spürbar längerfristig mehr netto in der Tasche bleiben", so WB-Generalsekretär und Abg. z. NR. Kurt Egger.
Konkret werden die Steuerzahler durch die automatisierte Anpassung der ersten beiden Drittel der Abschaffung um 2,47 Mrd. Euro entlastet und durch das letzte Drittel um 1,18 Mrd. Euro ab 1. Jänner 2024.
Ein Leistungspaket für den Wirtschaftsstandort
Mit dem heute präsentierten Leistungspaket wurden viele Forderungen des Österreichischen Wirtschaftsbundes berücksichtigt. Unter anderem wurde der Gewinnfreibetrag für Selbstständige auf 33.000 Euro angehoben, von dem besonders kleine Unternehmen profitieren. Die Erhöhung des Zuschusses zur Kinderbetreuung und Erweiterung der Betriebskindergärten erhöht die steuerliche Attraktivität der elementarpädagogischen Betreuung von Kindern und mit der Ausweitung der steuerlichen Begünstigung von Überstunden von zehn auf 18 Überstunden wurde eine weitere langjährige Forderung berücksichtigt. „Das heute präsentierte Maßnahmenpaket unterstützt Unternehmen in Zeiten des Arbeitskräftemangels und schwächelnder Konjunktur, belohnt Leistung und stärkt den Standort. Als Wirtschaftsbund freut es uns besonders, dass unsere Forderungen berücksichtigt wurden“, so Egger abschließend.
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