KO Danninger: „Zusätzliches Tempolimit ist unsinnige Autofahrer-Gängelung“
St. Pölten (OTS) – Die Forderungen der Grünen nach einem generellen Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen für Autos mit Verbrenner-Motoren ist aus Sicht von Jochen Danninger, Klubobmann der Volkspartei Niederösterreich, nicht nur „wieder mal ein überzogener Angriff auf die Freiheit der Autofahrerinnen und Autofahrer, sondern wird auch durch zahlreiche Studien als unsinnige Autofahrer-Gängelung enttarnt, deren Auswirkungen auf den Klimaschutz vernachlässigbar ist.“
Bereits heute gilt auf einem Drittel des gesamten Autobahnnetzes in Österreich zumindest ein 100 km/h-Tempolimit. Es geht also um die verbleibenden zwei Drittel des ASFINAG-Streckennetzes, das von den Grünen mit einem zusätzlichen Limit versehen werden soll. Laut ÖAMTC-Berechnungen würde sich durch diese Maßnahme die CO2-Emissionen des gesamten Verkehrssektors um lediglich ein bis drei Prozent reduzieren lassen. Ein Zusammenhang zwischen der Verkehrssicherheit und einem reduzierten Tempolimit auf Autobahnen kann nicht nachgewiesen werden: So ist die Todesrate auf den Autobahnen in den Niederlanden um rund 40 Prozent höher als in Österreich, obwohl dort ein 100 km/h-Tempolimit gilt.
Die Fahrzeit erhöht sich jedoch beträchtlich. Für Pendlerinnen und Pendler, die täglich eine Autobahnstrecke von 30 Kilometer zurücklegen, ergibt sich auf ein Arbeitsjahr gerechnet ein Zeitverlust von 34 Stunden.
„Unsere Pendlerinnen und Pendler würden durch die Absenkung des Tempolimits beinahe eine zusätzliche Arbeitswoche auf der Autobahn verbringen. Damit stiehlt man den Autofahrerinnen und Autofahrern aus rein ideologischen Überlegungen viel Zeit und Nerven, die sie sinnvoller und produktiver auch im Sinne des Klimaschutzes nutzen könnten. Die Autofahrerinnen und Autofahrer können sich auf die Volkspartei Niederösterreich verlassen: Diese Schikane werden wir zu verhindern wissen. Ich halte rein gar nichts vom Ansinnen der Grünen, die Pendlerinnen und Pendlern als Klimasünder zu brandmarken und ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden, weil sie mit dem Auto in die Arbeit fahren. Diese Freiheit lassen wir uns in Niederösterreich nicht nehmen“, so Klubobmann Danninger.
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