SPÖ-Einwallner: Karner macht Ortschaften unsicherer
„Karner will mit seinen Reformplänen noch mehr Polizisten aus den Ortschaften und Städten abziehen, und macht sie damit unsicherer. Die zurückbleibenden Beamt:innen werden dafür noch mehr Überstunden leisten müssen, um den Arbeitsbedarf zu decken. Die ÖVP sorgt dafür, dass es immer weniger Personal vor Ort gibt“, kritisiert SPÖ-Sicherheitssprecher Reinhold Einwallner die Pläne des Innenministers zur Kriminaldienstreform. In den letzten Jahren wurden Polizist:innen von den Dienststellen abgezogen um beispielsweise das Wohnhaus des Kanzlers zu schützen oder in Ungarn statt in Österreich auf Streife zu gehen, „während bei uns die Wachzimmer leer sind“, erinnert Einwallner. ****
Während die Personalstände bei der Polizei stagnieren und immer weniger Polizeischüler:innen die Ausbildung tatsächlich abschließen, gibt es aus dem Innenministerium immer noch keine Ansagen, wie die Personallücke geschlossen werden soll. Einwallner: „Eine halbherzige Inseratenkampagne wird den Personalmangel nicht beenden können. Karner muss einen klaren Aufbauplan vorlegen und das Berufsbild Polizist:in endlich wieder attraktiv machen. Mit einer Anhäufung der Mehrbelastungen wird ihm das aber nicht gelingen.“ (Schluss) sd/up
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