Voglauer: Kickl kuschelt mit Rechtsextremen, verhöhnt zivilgesellschaftliches Engagement und verharmlost die Klimakrise
„Gestern wurde wieder einmal sichtbar: Die politischen Ansichten von Herbert Kickl und der FPÖ sind brandgefährlich für Österreich“, sagt Olga Voglauer, Generalsekretärin der Grünen, und ergänzt: „Die Bezeichnung ,rechte NGO‘ für die Identitäre Bewegung ist eine skandalöse Verharmlosung der rechtsextremen und antidemokratischen Gruppierung, die zurecht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht. Und sie stellt eine Fortsetzung des Kuschelkurses der Freiheitlichen mit dieser rechtsextremen Gruppe dar. Gleichzeitig verhöhnt Kickl mit seinem Vergleich der Identitären mit zivilgesellschaftlichen Organisationen wie Greenpeace oder Global 2000 all jene NGOs, die sich seit Jahrzehnten für den Erhalt der wunderschönen Natur in Österreich, für eine intakte Umwelt und ein gutes Klima in unserem Land einsetzen. Dieser Vergleich ist eine weitere inakzeptable Provokation, die Kickls extremes Denken einmal mehr offenbart“, sagt Voglauer.
„Kickls Ansichten in Klimafragen können nur als vollkommene Abkehr der FPÖ von jeglichem wissenschaftlichen Konsens betrachtet werden. Seine haarsträubende Verharmlosung der Klimakrise ist ein Schlag ins Gesicht all jener Menschen, die bei der Unwetterkatastrophe in Kärnten, im Südburgenland und in der Steiermark ihr Hab und Gut verloren haben. Und all jener Einsatzkräfte und Helfer, die seit den extremen Wetterereignissen damit beschäftigt sind, den Betroffenen Hilfe zu leisten und Solidarität und Zusammenhalt mit ihren Mitbürger:innen leben. Indem Kickl bei klimapolitischen Fragen die Augen so fest wie möglich verschließt und in steinaltem, ja fast schon steinzeitlichem Denken verharrt, zeigt er einmal mehr, dass es ihm überhaupt nicht um Lösungen für die Menschen in Österreich geht“, meint Voglauer.
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