Licht für die Welt verbindet humanitäre Arbeit mit langfristigem (Wieder-) Aufbau
Rasche Hilfe für alle
In der COVID-Krise war es neben Maßnahmen wie der Gesundheits- und Wasserversorgung auch wichtig, barrierefreie Informationen über das Virus und dessen Verbreitung zur Verfügung zu stellen.
Informationen in Brailleschrift, per Radio oder in Leichter Sprache erreichten auch Menschen mit Seh- und Hörbehinderungen sowie Lernschwierigkeiten.
Stärken der Resilienz
Um auf zukünftige Krisen besser reagieren zu können, hat Licht für die Welt vor allem Jugendliche und Frauen mit Behinderungen unterstützt, ein langfristig erfolgreiches Business aufzubauen. In der Region Arba Minch etwa haben Jugendliche mit Behinderungen ein Ziegelwerk errichtet. Jede Familie, die in diesem Ort ein Haus baut, kauft nun dort ein. „Das Ziegelwerk läuft hervorragend und den Jugendlichen mit Behinderungen geht die Arbeit nicht aus. So können sie auch Rücklagen aufbauen und besser auf zukünftige Krisen reagieren“, informiert Moser.
Österreichs Regierung zögerlich
„Seit bald zwei Jahren liegt die Strategie der Humanitären Hilfe der Republik Österreich fertig ausgearbeitet in der Lade. Sie ist aber noch nicht beschlossen. Warum, wissen wir nicht. Österreichs Zögern ist angesichts der aktuellen Krisen unverständlich – die Bundesregierung muss strategisch und effektiv vorgehen“, betont Moser. Die Geschäftsführerin fordert zudem, dass ausreichend Mittel bereitstehen müssen, um eine rasche Abwicklung sicherzustellen.
Weitere Informationen:
Webartikel zu ACROSS (engl.)
Das Projekt wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit unterstützt
Licht für die Welt Capacity Statement zu inklusiver Humanitärer Arbeit (engl.)
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Licht für die Welt