Grüne Bürgermeister zu Gemeindebund: Jetzt ist die Zeit reif für echten Bodenschutz
Anlässlich des Rückzuges von Gemeindebundchef Alfred Riedl zeigen sich die Grünen Bürgermeister Georg Willi (Innsbruck), Rudi Hemetsberger (Attersee) und Frank Matt (Lochau am Bodensee) erfreut über dessen Entscheidung. Jetzt sei die Zeit reif für echten Bodenschutz mit klaren Zielen und verbindlichen Vorgaben für alle, so die Bürgermeister. „Wir appellieren an Erwin Dirnberger und Andrea Kaufmann, dass sie jetzt die Interessen derer, die Wiesen, Äcker und Wälder erhalten wollen, hören und sich für verbindliche Bodenschutzziele aussprechen“, sagen Willi, Hemetsberger und Matt und weiter: „Wenn die Sommer immer heißer werden, die Folgen der Unwetter in unseren Dörfern und Städten immer schlimmer und die Menschen sich fragen, wie soll das alles weitergehen? Dann muss klar sein: Raus aus Asphalt und Beton und rein in bunte Wiesen. Wenn wir unsere Lebensqualität erhalten wollen, muss sich vieles ändern.“
Georg Willi: "Wie drängend die Bekämpfung der Klimakrise ist, sehen wir aktuell in allen Teilen der Welt – schwere Unwetter in Österreich, Deutschland und der Schweiz, Rekordtemperaturen von über 45 Grad und massive Waldbrände in Südeuropa. Wir müssen sofort und nachhaltig handeln. Wenn wir unsere Lebensgrundlage erhalten wollen, braucht es verbindliche Vorgaben und effiziente Instrumente für Bodenschutz und ein Ende der Versiegelung – gerade in den Kommunen."
Rudi Hemetsberger: „Ich begrüße die Ruhendstellung des Amtes durch Alfred Riedl. Der Präsident des Österreichischen Gemeindesbundes steht stellvertretend für das Ansehen aller Gemeinden und auch für alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. Und in dieser Funktion muss schon alleine der Anschein vermieden werden, dass aus dem Amt heraus eigene wirtschaftliche oder andere Vorteile entstanden sein könnten. Ob das Vorgehen legal war oder nicht, ist dabei zweitranging.“
Frank Matt: „Österreich ist eines der Länder mit dem größten Bodenverbrauch in Europa. Damit unsere fruchtbaren Böden, Wiesen und Äcker auch für die nächsten Generationen erhalten bleiben, brauchen wir dringend eine Bodenschutzstrategie mit verbindlichen Zielen. Als Bürgermeister habe ich die Verantwortung, wertvollen Grund und Boden zu erhalten. Ich werde weiterhin jeden Tag dafür kämpfen.“
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