Trotz Konjunkturabschwung: Suche nach Arbeitskräften erneut gestiegen | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Trotz Konjunkturabschwung: Suche nach Arbeitskräften erneut gestiegen

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„Der konjunkturelle Abschwung findet aktuell sein Gegengewicht im demographisch getriebenen Arbeitskräftemangel. Dadurch bleibt der Arbeitsmarkt weiterhin extrem robust, obwohl die Wirtschaft schwächelt. Die Unternehmen versuchen ihre Talente zu halten und neue Talente zu finden, da sie wissen: Nach der Krise, ist vor der Krise“, sagt Nikolai Dürhammer, Geschäftsführer von StepStone Österreich und der Schweiz. Das zeigt auch die aktuelle Auswertung des StepStone Fachkräfteatlas, für den die Marktforschungsagentur Index laufend alle kommerziell geschalteten Jobanzeigen in 22 Printmedien und 22 Jobbörsen in ganz Österreich auswertet. 

Große Treiber: die hohe Nachfrage im Gastgewerbe, der Pflege und den Technischen Berufen 

Im Vorjahr waren rund 562.000 Jobs ausgeschrieben; das entspricht einem Plus von rund 21 Prozent gegenüber dem Jahr 2021. Nach einem leichten Abflachen der Kurve Ende des letzten Jahres hat die Nachfrage nach Arbeitskräften im ersten Quartal 2023 wieder kräftig angezogen. Die Ausschreibungen pendeln sich nun auf einem konstant hohen Niveau ein (- 3 % im Vgl zum Q1 2022).

Enorm gestiegen ist hauptsächlich die Nachfrage in der Gastronomie und Hotellerie (+ 40 Prozent im Vgl zum Q1 2022). Auch im Bereich der technischen Fachkräfte werden Fachkräfte händeringend gesucht (+ 32 Prozent im Vgl zum Q1 2022). In der Berufsgruppe der Pflege- u. Arzthelfer*innen ist ein Plus von 29 Prozent mehr Ausschreibungen als vor einem Jahr zu verzeichnen. Rückläufig ist die Nachfrage hingegen im Personalwesen, im Marketing und den Naturwissenschaftlichen Berufen, wobei das in Relation zu sehen ist: Die Jobs in diesen Berufsgruppen sind zuletzt regelrecht explodiert – auch hier pendeln sich die Ausschreibungen nun auf einem hohen Niveau ein. 

Personalengpass Pflege  

Noch nie waren so viele offene Pflege- und Arzthelferpositionen ausgeschrieben, wie im ersten Quartal dieses Jahres. Für insgesamt 5100 offene Stellen wurden im Q1 Arbeitskräfte gesucht. Am stärksten betroffen ist mit 1369 offenen Positionen im Q1 Oberösterreich, dicht gefolgt von 1309 offenen Positionen in Niederösterreich und 731 in Wien. 

Auch Ärztinnen und Ärzte werden mehr denn je gesucht. Insgesamt waren im ersten Quartal 1232 Stellen unbesetzt – so viele Ausschreibungen, wie nie zuvor.  Auch hier ist Oberösterreich massiv betroffen: 554 Ärztinnen und Ärzte werden hier im letzten Quartal gesucht, mehr als doppelt so viele, wie etwa in Wien (220 offene Stellen); an dritter Stelle befindet sich die Steiermark mit 105 offenen Positionen im ersten Quartal.

Zur Studie

Für die vorliegende Erhebung haben die Personalmarktforscher von index Research im Auftrag von StepStone von Jänner bis Dezember 2021 in 22 Printmedien und 35 Jobbörsen Stellenanzeigen in ganz Österreich ausgewertet. Alle Quelle sind hier gelistet. index Research ist ein Service der index Internet und Mediaforschung GmbH. 

Über StepStone

StepStone ist eine führende digitale Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Bewerber*innen zusammenbringt und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. Im Geschäftsjahr 2022 erwirtschaftete StepStone einen Umsatz von mehr als 1 Milliarde Euro. StepStone ist in mehr als 20 Ländern aktiv. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und beschäftigt weltweit rund 3.700 Mitarbeiter*innen. In Österreich betreibt StepStone die digitalen Recruiting-Plattformen stepstone.at, unijobs.at und hotelcareer.at und beschäftigt rund 70 Mitarbeiter*innen.

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