NEOS: Steuern runter, Einkommen rauf!
„Die Bundesregierung hat versprochen, die Abgabenquote in Richtung 40 Prozent zu senken – doch passiert ist wieder einmal das Gegenteil. Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler werden geschröpft wie nie. Nirgendwo sonst in Europa zieht der Staat den Menschen 43,5 Prozent von ihrem hart verdienten Geld aus der Tasche und bietet gleichzeitig so wenig Leistung für das viele Geld“, sagt NEOS-Wirtschaftssprecher Gerald Loacker zum heutigen Bericht der Statistik Austria zum Steuer- und Abgabenaufkommen 2022. „Jeder Durchschnittsverdiener hat heute einen Grenzsteuersatz von 41% und wird daher besteuert, als wäre er ein Großverdiener – und dann wundert sich noch irgendjemand, dass das Geld bei immer mehr Menschen hinten und vorne nicht reicht?“
„Damit das Leben leistbar bleibt, müssen die Steuern runter“, ist Loacker überzeugt. „Steuern und Abgaben, die weit über dem EU-Schnitt liegen, sorgen dafür, dass den Leuten schlicht viel zu wenig Netto vom Brutto bleibt – was in der Krise fatal ist. Hohe Lohnnebenkosten erdrücken die Unternehmen, die ohnehin schon genug mit dem Arbeitskräftemangel zu kämpfen haben, und schaden dem Wirtschaftsstandort Österreich. Das alles zeigt, wie wichtig es ist, dass unser Steuersystem komplett umgekrempelt wird: Die Abgabenquote muss auf unter 40 Prozent gebracht und die Lohnnebenkosten müssen um mindestens fünf Prozentpunkte gesenkt werden. Damit entlasten wir die Unternehmen und machen den Wirtschaftsstandort Österreich wieder attraktiver. Gleichzeitig werden dadurch höhere Löhne möglich und es können mehr Arbeitskräfte eingestellt werden. ÖVP und Grüne müssen daher dringend die absurd hohen Steuern auf den Faktor Arbeit senken, statt den Menschen erst viel zu viel Geld aus der Tasche zu ziehen und ihnen dann ein bisschen was davon gönnerhaft als Einmalzahlung wieder stolz in die Hand zu drücken.“
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