ÖGB-Schumann: „Der Mutter-Kind-Pass-Streit darf nicht auf dem Rücken von Frauen und ihren Kindern ausgetragen werden” | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

ÖGB-Schumann: „Der Mutter-Kind-Pass-Streit darf nicht auf dem Rücken von Frauen und ihren Kindern ausgetragen werden”

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Als gegen Ende des vergangenen Jahres Einigung im Streit um den Mutter-Kind-Pass signalisiert wurde, konnten Frauen und werdende Eltern aufatmen. Nun besteht wieder Grund zur Sorge: Nachdem es in den letzten Monaten zu keiner Einigung über neue Honorare für die ärztlichen Leistungen gekommen ist, dürfte das so wichtige Untersuchungsprogramm neuerlich vor dem Aus stehen.  

ÖGB-Vizepräsidentin und Bundesfrauenvorsitzende Korinna Schumann appelliert daher an die zuständigen Bundesministerien, Ärztekammer und Sozialversicherung: „Schwangere und junge Eltern brauchen die Sicherheit, dass die wichtigen Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen auch in Zukunft kostenfrei sind. Die Verhandlungen müssen rasch wieder aufgenommen werden, sonst stehen viele Familien vor enormen finanziellen Schwierigkeiten.” 

Die Mutter-Kind-Pass Untersuchungen sind auch Voraussetzung für den Bezug des Kinderbetreuungsgeldes – das bedeutet weitere finanzielle Unsicherheit für zahlreiche Jungfamilien. Gleichzeitig dürfen die laufenden Verhandlungen um die Anhebung von Honoraren für das bestehende Untersuchungsprogramm nicht die Weiterentwicklung und die Ausdehnung auf das 18. Lebensjahr verzögern. „Es muss im Interesse aller liegen, die angekündigten Ausweitungen und die neuen Leistungen im Sinne der Gesundheitsvorsorge für Kinder- und Jugendliche zeitnah umzusetzen. Es kann nicht sein, dass der Mutter-Kind-Pass-Streit auf dem Rücken von Frauen und ihren Kindern ausgetragen wird”, so Schumann abschließend.  

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