Großbauer: RSO ist unverzichtbarer Bestandteil der österreichischen zeitgenössischen Musiklandschaft | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Großbauer: RSO ist unverzichtbarer Bestandteil der österreichischen zeitgenössischen Musiklandschaft

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"Der ORF muss als öffentlich-rechtliche Institution eines Kultur- und Musiklandes selbstverständlich weiterhin voll seinen Kultur- und Bildungsauftrag erfüllen. Das ist für mich als Kultursprecherin völlig klar. Selbstverständlich muss auch gespart und sinnvoll gehaushaltet werden. Aber die Kultur ist sicherlich der falsche Platz dafür", sagt ÖVP-Kultursprecherin Abg. Maria Großbauer zur laufenden Debatte über den ORF und das Einsparen des Radiosymphonieorchesters (RSO).

Großbauer: "Die Kosten von rund zehn Millionen Euro pro Jahr für das RSO sind bestimmt nicht die Lösung der vorgeschlagenen Einsparungsmöglichkeiten. Sieht man sich die Geschichte der letzten Jahrzehnte an, so stößt man im Übrigen auch auf einen ORF-Chor, der 1995 eingespart wurde, oder die ORF-Big Band, die bis 1981 existent war." Gerade das RSO sei unverzichtbarer Bestandteil der zeitgenössischen österreichischen Musiklandschaft. "Ich bin gegen eine weitere Ausdünnung der Kultur im ORF. Im Gegenteil: Man sollte sich auf die Bereiche, in denen Österreich besonders gut ist, konzentrieren: Das sind Kunst und Kultur. Und das in bester Qualität."

Die ÖVP-Kultursprecherin wies darauf hin, dass Österreich international als Kultur- und Musikland gesehen werde. "Das ist nicht nur für unsere eigene Identität wichtig, sondern schlussendlich auch ein Magnet für Millionen Touristinnen und Touristen, die gerade auch wegen unserer Kunst und Kultur in unser Land kommen. Und denkt man an die wichtigste und meist gesehene Produktion des Jahres im ORF, das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, das in über 95 Länder weltweit ausgestrahlt wird und von über 60 Millionen Menschen gesehen wird, ist klar, welche Bedeutung die Kultur für unser Land hat und wie sehr sie unser Image in der Welt bereichert. Österreich steht aber genauso für zeitgenössische Kunst. Allein schon aus diesem Grund muss das RSO unbedingt weiterbestehen", betont Maria Großbauer abschließend. (Schluss)

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