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Neuaufstellung: „Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art“

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Die Organisation „Phileas“ erweitert ihre Aktivitäten, um zeitgenössische bildende Kunst aus Österreich international noch umfassender und strategischer zu unterstützen und wird fortan unter dem neuen Namen „Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art“ auftreten. Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport ermöglicht diesen Schritt durch eine Erhöhung der Jahresförderung auf 700.000 Euro. Das gab Jasper Sharp, Phileas-Gründer und -Direktor, gemeinsam mit Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer heute im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt.

Ziel dieser bereits seit 2017 bestehenden und nun erweiterten Zusammenarbeit im Rahmen der erhöhten Jahressubvention mit dem BMKÖS ist es, mittels einer langfristigen Strategie und einem kontinuierlichen Wachstum von „Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art“, Künstler:innen, Kurator:innen, Galerien und Institutionen in Österreich zu fördern und somit zu ihrer verstärkten internationalen Präsenz in der zeitgenössischen Kunstlandschaft beizutragen.

Zukünftige Aktivitäten

Seit der Gründung im Jahr 2014 fördert „Phileas“ die internationale Verbreitung und Vermittlung zeitgenössischer Kunst aus Österreich und leistete in den vergangenen neun Jahren wertvolle Aufbauarbeit. Als „Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art“ beginnt jetzt ein neues Kapitel. Neben dem Ausbau personeller Ressourcen werden auch die Aktivitäten deutlich erweitert:

  • ganzjähriges Visitor Programme, um Vertreter:innen internationaler Biennalen, Museen und Kunstinstitutionen zu Forschungsreisen nach Österreich einzuladen;
  • laufender Austausch mit internationalen Biennalen und Institutionen, um die Teilnahme österreichischer und in Österreich lebender Künstler:innen zu fördern;
  • finanzielle Förderung von Ausstellungen österreichischer und in Österreich lebender Künstler:innen im internationalen Bereich;
  • Publikation jährlich erscheinender Monografien vielversprechender österreichischer und in Österreich lebenden Künstler:innen, um diese einem breiten internationalen Publikum vorzustellen;
  • Zusammenarbeit mit österreichischen Museen zur Unterstützung bei Ausstellungskooperationen mit internationalen Partnerinstitutionen;
  • Abstimmung mit zeitgenössischen Galerien in Österreich zur Förderung ihrer internationalen Projekte;
  • Unterstützung des Österreichischen Pavillons auf der Biennale von Venedig durch eine Kombination aus Fundraising, Publikationen und kunsthistorischer Forschung;
  • Schenkung von Kunstwerken, die von „Phileas“ für internationale Ausstellungen koproduziert wurden, an öffentliche Sammlungen.

Der neue Standort inklusive Ausstellungsraum am Opernring 17 wird als öffentliches Schaufenster dienen und einen Einblick in die internationalen Aktivitäten bieten. Im Ausstellungsprogramm werden ausgewählte Projekte präsentiert, die „Phileas“ auf der ganzen Welt koproduziert hat, begleitet durch ein abwechslungsreiches, öffentliches Programm mit Vorträgen, Vorführungen und Performances.

 „Die Förderung des Kunstschaffens und dessen Präsentation im In- und Ausland sind unser kulturpolitischer Auftrag. Es gilt, das internationale Potenzial, das österreichischer bildender Kunst immer wieder bescheinigt wird, stärker zu nützen, um die vielen talentierten Künstlerinnen und Künstler aus Österreich bekannter zu machen. Außerdem gilt es sicherzustellen, dass ihre Arbeit auf den wichtigsten Bühnen für zeitgenössische Kunst gesehen und gehört wird. ‚Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art' mit neuem Standort im Herzen Wiens soll hierfür zukünftig eine zentrale Rolle als aktive Vermittlerin und Dienstleisterin einnehmen, als strategische Ergänzung zu unseren Förderinstrumenten mit internationalem Fokus", erläutert Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer. „,Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art' wird damit zu einer Drehscheibe und einem Sprungbrett für Österreichs bildende Kunst im Ausland.“

„Nach mehreren Jahren der produktiven Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport ist nun der richtige Moment gekommen, diesen bedeutsamen Schritt zur Bündelung unserer kollektiven Expertise und Ressourcen zu machen, um die vielen talentierten Künstler:innen, die in Österreich leben und arbeiten, zu fördern und ins Bewusstsein zu rücken. Wir möchten sicherstellen, dass ihre Arbeit auf den wichtigsten Bühnen der internationalen zeitgenössischen Kunst gesehen und wahrgenommen wird“, sagt Jasper Sharp, Direktor von „Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art.

Advisory Board

Die laufenden Arbeiten und Aktivitäten von „Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art“ sowie die Planung der langfristigen Strategie und Ziele werden von einem sechsköpfigen Team unter der Leitung des Direktors Jasper Sharp durchgeführt. Begleitet werden die Aktivitäten der neuen Organisation von einem renommierten internationalen Advisory Board, dem unter anderem Tessa Praun, Direktorin des Magasin III Museum for Contemporary Art in Stockholm und Max Hollein, Direktor des The Metropolitan Museum of Art in New York, angehören.

„Kunst bereichert und fordert Menschen und die Gesellschaft am ehesten, wenn sie in ein erweitertes Gespräch eingebunden wird. In einer Zeit, in der die Grenzen zwischen den Ländern immer fester gezogen werden, braucht es den Glauben an eine Vielfalt von Perspektiven und den Austausch über Grenzen hinweg. Als Auslandsösterreicherin macht es mir eine besondere Freude, Teil des Advisory Boards dieser Organisation zu sein und dessen Arbeit zu unterstützen“, so Tessa Praun, Direktorin und Chefkuratorin, Magasin III Museum for Contemporary Art, Stockholm und Mitglied des international Advisory Board von „Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art“.

„Nicht nur in besonderer Verbundenheit, sondern mit Begeisterung unterstütze ich die Initiative, Kunst aus Österreich im internationalen Kontext zu fördern und zu vermitteln. Phileas hat hier seit Jahren als private mäzenatische Organisation erfolgreiche Arbeit geleistet. Die richtungsweisende Partnerschaft mit dem Kunst- und Kulturministerium eröffnet wesentliche, neue Möglichkeiten“, so Max Hollein, Direktor des Metropolitan Museum of Art, New York und Mitglied des international Advisory Board von „Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art“. 

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