Sagartz zum internationalen Kinderkrebstag: Heilungsquote durch Vernetzung von Forschungseinrichtungen erhöhen
Morgen, am 15. Februar 2023, ist internationaler Kinderkrebstag. Europaweit sterben rund 6.000 Kinder jährlich an Krebs. "Die Diagnose Krebs verändert das Leben von einem Tag auf den anderen und bringt schreckliches Leid für die Betroffenen und ihre Familien. Vor allem bei Kindern ist der Schmerz besonders groß. Daher muss alles getan werden, um die Heilungsquote zu erhöhen", betont ÖVP-Landesparteiobmann und Europa-Abgeordneter Christian Sagartz.
Neue EU-Datenbank
"Wenn alle Ressourcen in der Wissenschaft und im Gesundheitswesen in Europa gebündelt werden, wo es um Vermeidung, frühzeitige Diagnose und maßgeschneiderte Behandlung geht, dann könnte die Überlebensrate bei bösartigen Tumoren verdoppelt werden", sagt Sagartz.
Daher hat die Europäische Union vor einiger Zeit eine EU-Datenbank eingerichtet, um die Vernetzung besser zu fördern. Die ersten Daten zeigen, dass die drei häufigsten Krebsarten bei Kindern in Europa Leukämie, Tumore des zentralen Nervensystems und Lymphome sind. Das ist zwar in allen europäischen Ländern und Regionen gleich, unterscheidet sich aber deutlich von den häufigsten Krebsarten bei Erwachsenen (Brustkrebs bei Frauen, Prostatakrebs bei Männern, Darmkrebs und Lungenkrebs).
"Wenn wir durch eine bessere Vernetzung die Heilungsquote bei Krebserkrankungen von Kindern bis 2030 um zehn Prozent erhöhen können, werden wir zehntausende Kinder vor dem Krebstod bewahren", sagt Sagartz, der auch selbst Initiativen zur Vernetzung gestartet hat.
"Bei den initiierten Vernetzungstreffen gab es einen Austausch mit Krebs-Experten in Bratislava, Ljubljana und Budapest sowie Gespräche in der Kinderkrebsabteilung des St. Peters University Hospital in New York", erklärt Sagartz und kündigt für Herbst eine Vier-Länder-Konferenz für einen fachlichen Austausch an.
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