SWV NÖ-Thomas Schaden: „Nein der Regierung zum Gaspreisdeckel gefährdet unsere Betriebe!“
St. Pölten (OTS) – Kein Verständnis dafür, dass die Regierungsparteien den Antrag der SPÖ im Nationalrat für einen Gaspreisdeckel abgelehnt haben, hat der Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV) NÖ, Thomas Schaden:
„ÖVP und Grüne haben offenbar keine Ahnung davon, wie sehr die Unternehmen unter den hohen Energiepreise leiden. Mit einem Gaspreisdeckel, wie er in Deutschland in die Wege geleitet wurde, könnten die Betriebe effektiv und nachhaltig unterstützt werden. Allerdings tut die österreichische Regierung seit Monaten nichts für eine derartige Maßnahme. Mit dieser Untätigkeit schadet sie den Unternehmen und gefährdet zehntausende Arbeitsplätze.“
„Dass die Regierung keinen Gaspreisdeckel geschaffen hat, führt zu einem dramatischen Wettbewerbsnachteil für die österreichischen Unternehmen gegenüber den deutschen. Diese können aufgrund der niedrigeren Preise ihre Produkte wesentlich günstiger anbieten als die heimischen. Während unsere Betriebe mit enormem Einsatz um Aufträge und Arbeitsplätze kämpfen, schaut die Regierung tatenlos zu und unternimmt nichts, um der Benachteiligung unserer Betriebe ein Ende zu setzen.“
„Die Regierung wiederholt ihre schweren Fehler in der Corona-Pandemie mit noch schlimmeren Folgen. Ihre Aktionen gegen die hohen Energiepreise sind zaghaft, Einzelmaßnahmen werden zu einem unübersichtlichen Stückwerk. Und dann erfolgt die Auszahlung von Unterstützungen auch noch langsam. Bestes Beispiel ist der Energiekostenzuschuss, der nur einen kleinen Teil der gestiegenen Energiepreise abfedert und zeitlich noch dazu extrem begrenzt ist.“
„Die mangelnde Unterstützung der Regierung gegen die hohe Energiepreise trifft die Menschen und die kleinen und mittleren Unternehmen hart. Sie beschäftigten zwei Drittel der Erwerbstätigen in der Wirtschaft und zahlen einen großen Teil des Steueraufkommens. Sie müssen die zu hohen Steuern fristgerecht zahlen. Wenn dann aber die Regierung an der Reihe ist, ihnen zu helfen, passiert zuerst nichts, dann wenig und das auch noch spät. Das ist ein unhaltbarer Zustand“, kritisiert Thomas Schaden.
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