SPÖ-Bayr: Politik muss Verantwortung für Mensch und Umwelt wahrnehmen
Wien (OTS/SK) – Am 1. Dezember 2022 könnte eine Vorentscheidung über die Richtlinie der Sorgfaltspflichten von Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit (CSDDD) – das sogenannte EU-Lieferkettengesetz – im Europäischen Rat für Wettbewerbsfähigkeit (COMPET) getroffen werden. „Finanzinstitutionen haben zuletzt sehr darauf gedrängt von den Vorgaben weitgehend ausgeschlossen zu werden. Auch diverse andere Wirtschaftslobbyverbände üben Druck aus um zu erreichen, dass Unternehmen weniger Verantwortung für ihre Wertschöpfungsketten übernehmen müssen. Hier muss die Politik ihre Verantwortung für Menschen und Umwelt bewusst wahrnehmen und darf sich nicht von Unternehmensinteressen leiten lassen“, fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung. ****
„Ich fordere die Bundesregierung und vor allem Wirtschaftsminister Kocher und Justizministerin Zadic auf, sich auch gegen den Druck der Wirtschaftslobbys dafür einzusetzen, dass die Richtlinie der EU wirksam und umfassend Menschen-, Umwelt- und Arbeitsrechte in der global vernetzten Produktion schützt“, so Bayr abschließend. (Schluss) ls/mp
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