Koza/Ribo, Grüne: „Frühstarter:innenbonus bringt mehr Geschlechtergerechtigkeit ins Pensionssystem!“ | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Koza/Ribo, Grüne: „Frühstarter:innenbonus bringt mehr Geschlechtergerechtigkeit ins Pensionssystem!“

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„38.712 Neu-Pensionist:innen haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres vom Frühstarter:innenbonus profitiert, davon 22.418 Frauen und 16.294 Männer“, freuen sich Markus Koza und Bedrana Ribo, Sozialsprecher bzw. Seniorensprecherin der Grünen.
Es zeigt sich, dass Frauen deutlich stärker profitieren als Männer. Es erreichen allerdings auch weit mehr Männer die Voraussetzungen für einen Frühstarter:innenbonus, als sie die Voraussetzungen für eine Langzeitversicherten-Pension erreichen.

Der durchschnittliche Frühstarter:innenbonus liegt bei 44 Euro monatlich – das sind 616 Euro im Jahr. Der Unterschied zwischen Männern und Frauen ist gering. „Mit dem Frühstarter:innenbonus erfahren viele Frauen eine deutliche Aufwertung ihrer Pensionen. Das betrifft vor allem Frauen, die bereits jung zu arbeiten begonnen haben, aber ihre Erwerbskarrieren wegen Kinderbetreuung und Pflege unterbrechen oder Teilzeit arbeiten mussten. Und es sind gerade die niedrigen Frauen-Pensionen – die weit unter den Pensionen der Männer liegen – ,die durch den Frühstarter:innenbonus eine Erhöhung erfahren,“ sieht sich Ribo in der Einführung des Bonus bestätigt. 

„Mit der Einführung des Frühstarter:innenbonus sollten mehr Geschlechtergerechtigkeit ins Pensionssystem gebracht werden – Gerechtigkeit insbesondere auch für jene Frauen und Männer, die bereits in jungen Jahren einer Arbeit nachgegangen sind und Beiträge für das Pensionssystem leisteten, die aber nie die für die Langzeitversichertenregelung notwendigen 45 Beitragsjahre aus Erwerbstätigkeit erreichen konnten. Die ersten Zahlen zum Frühstarter:innenbonus zeigen nun, dass dieses Ziel erreicht und unsere Erwartungen noch übertroffen wurden,“ freuen sich Markus Koza, Sozialsprecher und Bedrana Ribo, Seniorensprecherin der der Grünen unisono. 

Der Erfolg des Frühstarter:innenbonus dürfe allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine umfassende Geschlechtergerechtigkeit bei den Pensionen ohne Einkommensgerechtigkeit im Erwerbsleben nicht möglich ist: „Ungerechtigkeiten aus dem Erwerbsleben können im Pensionssystem im Nachhinein nur begrenzt korrigiert werden. Und die wesentlichsten Ungerechtigkeiten sind nach wie vor die Ungleichverteilung von bezahlter Erwerbs- und unbezahlter Care-Arbeit sowie von Voll- und Teilzeit zwischen Männern und Frauen,“ so Koza. 

„Der Frühstarter:innenbonus ist – neben den zuletzt erfolgten Erhöhungen der Ausgleichszulage deutlich über der Inflationsrate – eine weitere Maßnahme zur besseren finanziellen Absicherung von Frauen im Alter. Wie die Zahlen bestätigen, wurde mit dem Frühstarter:innenbonus auch ein deutliches Stück mehr Geschlechtergerechtigkeit ins Pensionssystem gebracht – Ziel erreicht!“, so Koza und Ribo zusammenfassend.

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