KV-Handel: Weiterhin kein akzeptables Angebot der Arbeitgeber
Auch die 3. Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten im Handel brachte kein Ergebnis. „Das Angebot der Arbeitgeber von 4 Prozent Gehaltserhöhung und einer Einmalzahlung ist weit von dem entfernt, was die Beschäftigten derzeit brauchen. Es ist beschämend, eine 3 Prozent Einmalzahlung die nur einen einmaligen Effekt hat, als großzügiges Angebot darzustellen. Die Teuerung wirkt aber dauerhaft. Man soll den Beschäftigten nicht ein X für ein U vormachen. Für die Handelsangestellten wäre das ein riesiges Verlustgeschäft“, so die Chefverhandlerin der Gewerkschaft GPA, Helga Fichtinger.
„Wir werden nun die Beschäftigten über dieses völlig unzureichende Angebot der Arbeitgeber informieren und auch in der Öffentlichkeit ein Zeichen setzen. In Wien und Salzburg wird es am 16. November erste Kundgebungen im öffentlichen Raum geben“, so der Vorsitzende des GPA-Wirtschaftsbereichs Handel, Martin Müllauer.
Ein weiterer Verhandlungstermin ist für 22. November 2022 angesetzt.
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