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NEOS: EU zündet Genehmigungsturbo für Erneuerbare – jetzt ist Österreich am Zug

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„Die EU legt jetzt neue Werkzeuge auf den Tisch, um die sogenannten Freiheitsenergien schneller auszubauen“, sagt NEOS-Europaabgeordnete Claudia Gamon zum Vorschlag der EU-Kommission, UVP-Verfahren für klimafreundliche Projekte zu beschleunigen. „Österreich kann Europa nun also nicht mehr als Sündenbock hernehmen und für den stockenden Ausbau der Erneuerbaren verantwortlich machen.“  

Schnell umgesetzt könne die Notfall-Richtlinie ein Problem lösen, das den Ausbau der Erneuerbaren zurzeit enorm bremst. Gamon: „Zwischen Projektidee und Errichtung eines Windrads liegen laut IG Windkraft durchschnittlich acht Jahre. Die bürokratischen Genehmigungsprozesse machen den Großteil dieser Zeit aus. Das ist in Anbetracht der Energiekrise nicht vertretbar.“ Von ÖVP und Grünen erwartet Gamon daher, dass „sie die Ratsverordnung annehmen und dann alles dafür tun, sie so schnell wie möglich umzusetzen. Die Bürokratie der Mitgliedsstaaten darf der Energiewende nicht mehr im Weg stehen. Es gibt jetzt einfach keine Ausreden mehr: Jedes Bundesland muss jetzt Windräder aufstellen und Solaranlagen auf allen verfügbaren Dächern montieren. Nur so können wir uns aus Putins Würgegriff befreien.“ 

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