Disoski/Grüne: Nach einem Jahrzehnt der Stagnation wichtige Budgeterhöhungen für Frauen- und Mädchenberatungsstellen | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Disoski/Grüne: Nach einem Jahrzehnt der Stagnation wichtige Budgeterhöhungen für Frauen- und Mädchenberatungsstellen

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„Als Grüne Frauensprecherin war es mir seit Eintritt der Grünen in die Bundesregierung ein besonderes Anliegen, die desaströse Finanzsituation der in der Vergangenheit chronisch unterfinanzierten Frauen- und Mädchenberatungsstellen zu verbessern. Dieses Vorhaben ist uns gelungen. Ich freue mich sehr darüber, dass auf unsere Initiative hin die Mittel für die österreichweit 197 Frauen- und Mädchenberatungsstellen auch heuer wieder erhöht worden sind. Damit stellen wir ihre wichtige Arbeit auf finanziell solidere Beine“, sagt Meri Disoski, stellvertretende Klubobfrau und Frauensprecherin der Grünen.

Im Jahr 2023 werden 8,2 Millionen Euro für die Arbeit der Frauen- und Mädchenberatungsstellen zur Verfügung gestellt. Das entspricht einem Plus von 1,15 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr und einer Erhöhung von 48 Prozent seit Beginn der Regierungsperiode. „Frühere Regierungen haben die Rufe der Frauen- und Mädchenberatungsstellen nach einer besseren Finanzierung ihrer so wichtigen Arbeit ignoriert. Wo andere weggehört haben und uns dadurch viel Aufholbedarf hinterlassen haben, hören wir nicht nur hin, sondern wir handeln. Wir verbessern die Rahmenbedingungen für all jene, die tagtäglich wichtige Arbeit für alle Frauen und Mädchen in unserem Land leisten, wir erhöhen ihre Planungssicherheit und ermöglichen einen Ausbau der Angebote“, sagt Disoski und betont: „Im nächsten Schritt geht es jetzt darum, eine mittel- und langfristige Basisfinanzierung für die Frauen- und Mädchenberatungsstellen umzusetzen.“

„Für Start- und Übergangswohnungen für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder gibt es zusätzlich drei Millionen Euro“, verweist die Grüne Frauenchefin auf einen weiteren Schwerpunkt, der sich auf Grüne Initiative hin im Budget wiederfindet. „Den großen Bedarf an leistbarem Wohnraum für Frauen, die sich aus einer Gewaltbeziehung lösen, haben die Mitarbeiter:innen aus Frauenhäusern mir gegenüber in mehreren Gesprächen betont“, meint Disoski und hält fest: „Statt stagnierender Budgets für die wichtige Arbeit im Gewaltschutz und in der Gewaltprävention gibt es mit uns Grünen in der Bundesregierung endlich mehr Mittel – allein im Frauenministerium eine Erhöhung um 140 Prozent. Diesen Weg werden wir entschlossen weitergehen.“

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