Totschnig: Neue Förderungsrichtlinien für die Trink- und Abwasserwirtschaft
Durch den Klimawandel kommt es immer öfter zu Überlastungen im Kanalsystem. Es ist daher erforderlich, durch die Förderung der Siedlungswasserwirtschaft weitere Anreize zu setzen, um den natürlichen Wasserkreislauf durch ein naturnahes Regenwassermanagement aufrecht zu erhalten bzw. wiederherzustellen. In den neuen Richtlinien sind daher verstärkt Anreize enthalten. Demnach sind künftig auch Rasenmulden, die Entsiegelung von versiegelten Flächen oder die Erstellung von Niederschlagswasserbewirtschaftungsplänen neue förderfähige Maßnahmen.
Zur Erzeugung erneuerbarer Energien im Bereich der Siedungswasserwirtschaft sind künftig die Nutzung von Sonne, Wind, Erdwärme, Wasserkraft, Biomasse, Deponiegas, Klärgas, Biogas und Abwasserwärme förderfähig. Auf der Energieeinsparungsseite kommen beispielsweise Maßnahmen zur energetischen Optimierung von Kläranlagen in Betracht.
Weitere Informationen: www.bml.gv.at/wasser
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