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WBNÖ begrüßt im Ministerrat beschlossene Sofortmaßnahmen zur Bekämpfung des Mitarbeitermangels im Tourismus

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St. Pölten (OTS) – „Insbesondere die Tourismusbetriebe kämpfen mit einem massiven Mangel an Arbeitskräften, wodurch sie enormen Einschränkungen in der nun angelaufenen Sommersaison ausgesetzt sind. Die heute im Ministerrat beschlossenen Sofortmaßnahmen für den Tourismus sind ein wichtiger Schritt, um diesem Personalmangel entgegenzuwirken“, so WBNÖ Landesobmann WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker. Die Ausweitung der Mangelberufsliste und die Verbesserungen bei der Rot-Weiß-Rot-Karte seien vom NÖ Wirtschaftsbund vehement gefordert worden. „Die Tourismusbetriebe sind seit mehr als zwei Jahren massiven Herausforderungen ausgesetzt. Jetzt, wo das Geschäft endlich wieder anläuft, suchen sie händeringend nach Mitarbeitern. Die Ausweitung der Mangelberufsliste auf Kellnerinnen und Kellner sowie Gaststättenfachberufe, aber auch die Erleichterungen bei der Beantragung der Rot-Weiß-Rot-Karte für Saisonbeschäftigte sind wichtige Maßnahmen für den Tourismus, die rasch greifen werden“, so Ecker.

Zusätzlich sei im Ministerrat die Erhöhung des Saisonierkontingents um 1.000 Personen beschlossen worden. „Die heute präsentierten Sofortmaßnahmen zeigen, dass unsere WBNÖ Spitzenfunktionärin Susanne Kraus-Winkler in ihrer neuen Rolle als Staatssekretärin für Tourismus von Beginn an Initiativen setzt, um den Arbeitskräftemangel in der Tourismusbranche abzufedern“, sagt WBNÖ Direktor Harald Servus. Susanne Kraus-Winkler wisse aus eigener unternehmerischer Erfahrung, worauf es in der Branche jetzt ankomme. Die gesetzten Maßnahmen würden die Betriebe im Tourismus bei der Bewältigung der Sommerspitze wesentlich unterstützen.

Aber nicht nur der Tourismus sei einem enormen Mangel an Arbeitskräften ausgesetzt, sondern auch viele andere Branchen. Daher werde es rasch zusätzliche Maßnahmen brauchen. „Konkret müssen die Zumutbarkeitsregeln gelockert, geringfügige Zuverdienstmöglichkeiten abgeschafft und ein degressives Arbeitslosengeld eingeführt werden“, fordern Ecker und Servus. Zudem müsse man das Kinderbetreuungsangebot erweitern, mehr Fokus auf die Ausbildung legen sowie Anreize schaffen, um auch pensionierte Menschen weiter in den Arbeitsprozess einzubinden.

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