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Holawatsch: Familien mit Kindern mit Down-Syndrom müssen unterstützt werden

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Wien (OTS) – „Menschen mit Down-Syndrom können ein glückliches und erfülltes Leben führen und ihren Familien sehr viel Freude und Liebe schenken“, betont der Sprecher für Behinderung, Gemeinderat Erol Holawatsch.

Trotzdem bedeute die Diagnose Down-Syndrom für zahlreiche werdende Eltern sehr oft eine enorme Überforderung. „Umso wichtiger ist es daher, dass diese Eltern von Anfang an intensiv beraten und betreut werden und auf das vielfältige Unterstützungsangebot in ganz Wien hingewiesen werden“, so Holawatsch weiter.

In einem Großteil der Geburtsstationen in Österreich werden die Informationsboxen des Vereins Down-Syndrom Österreich den Eltern kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch die „Pränatalmappe“ des Vereins werde in nahezu ganz Österreich bei der Diagnose „Trisomie 21“ den Eltern ausgehändigt.

Bis dato sei dies beim Wiener Gesundheitsverbund jedoch nicht der Fall, weder bei den Geburtsstationen, noch bei der Pränataldiagnostik. Die Wiener Volkspartei habe daher in der Rechnungsabschlussdebatte des Wiener Gemeinderats einen entsprechenden Beschlussantrag eingebracht, in dem der Gesundheitsstadtrat aufgefordert wird, in allen Diagnosezentren und Geburtskliniken des Wiener Gesundheitsverbunds das kostenlose Informationsmaterial des Vereins Down-Syndrom Österreich aufzulegen und betroffene Eltern auf dieses hinzuweisen.

„Aber auch dieses Mal hat sich die rot-pinke Mehrheit im Gemeinderat geweigert, dem Antrag zuzustimmen und dieser Forderung auch nachzukommen. Das ist völlig unverständlich und keineswegs im Sinne der betroffenen Familien“, betont Gemeinderat Holawatsch.

„Der Verein Down-Syndrom Österreich nimmt diese Ablehnung enttäuscht zur Kenntnis. Wir bedauern sehr, dass unsere Neugeborenen-Infoboxen und die Pränatal-Infomappe nach wie vor keine Unterstützung seitens der Stadt Wien erhalten haben. Die Zustimmung und Verteilung durch alle Geburtenstationen und Pränatal-Ambulanzen in den Wiener Krankenhäusern wäre eine große Hilfe für Eltern von Babys mit Down-Syndrom“, so Sylvia Andrich vom Verein Down-Syndrom Österreich.

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