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Große Sorge um das Rettungswesen

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Wien (OTS) – Das heute präsentierte „Geld-zurück-Paket“ ist ein wahres Aktionismus-Paket der Bundesregierung. Die Teuerungswelle rollt über das Land, Expert*innen prognostizieren weitere enorme Steigerungen im Herbst. „Einmalzahlungen sind fein, aber über das Jahr gesehen, ein Tropfen auf den heißen Stein“.

„Als Rettungsorganisation fühlen wir uns von der Bundesregierung in Stich gelassen. Unsere mehrfache Forderung nach der Befreiung der Mineralölsteuer blieb ungehört, unsere Schreiben unbeantwortet“, hält Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Samariterbundes, fest. „Auf Dauer können wir diesen Mehraufwand nicht decken“, so Hundsmüller. „Es wird zu Reduktionen der Fahrten kommen. Chronisch kranke Menschen, die permanent Chemo- Dialyse- und Strahlentherapien benötigen, werden bald auf der Strecke bleiben.“ Die Bundesregierung muss hier rasch reagieren, so Hundsmüller weiter, denn schließlich ist das Rettungswesen ein hochsensibler Bereich.
„Ich will kranke Menschen nicht verunsichern, aber ich will zeitgerecht vor einem drohenden Versorgungsengpass warnen“, stellt Hundsmüller klar.

Appell nach Corona-Bonus für Rettungsantitäter*innen
Auch die Forderung nach dem Corona-Bonus für Rettungsantitäter*innen fand bis dato kein Gehör. „Ich werde nicht aufgeben und meinen Appell weiter an die Bundesregierung richten. Ich verstehe nicht, warum sich die Bundesregierung so vehement weigert, dieser Berufsgruppe einen Bonus auszuzahlen“, meint Reinhard Hundsmüller. „Es wurden so viele Hilfen und Förderungen ausbezahlt. Die Mitarbeiter*innen im Rettungswesen sind unermüdlich im Einsatz und dabei ständig in Gefahr, sich zu infizieren. Der Corona-Bonus von 500 Euro ist mehr als angebracht.“

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