Bauernbund begrüßt forcierten Breitbandausbau | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Bauernbund begrüßt forcierten Breitbandausbau

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Wien (OTS) – Die Auszahlung der zweiten Breitbandmilliarde in der Höhe von 1,4 Mrd. Euro startet heute. „Die Breitbandinfrastruktur bildet die Grundlage für die Digitalisierung des ländlichen Raumes und entscheidet damit auch über dessen wirtschaftliche Zukunft. Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, dass wir der Bevölkerung am Land, unabhängig von Wohnort und Arbeitsplatz, schnelles Internet zur Verfügung stellen müssen. Mit dem heutigen ersten Fördercall mit einem Volumen von 660 Mio. Euro sorgen wir für einen kräftigen Schub hin zu einem vernetzten Land vom Stadtzentrum bis zum Bauernhof“, freut sich Bauernbund-Direktor Norbert Totschnig.

Aktuell sind etwas weniger als die Hälfte, nämlich 43% der Haushalte in Österreich mit gigabitfähigen Anschlüssen ausgerüstet. „Die zweite Breitbandmilliarde unterstützt die langjährige Forderung des Bauernbundes, das Land bis 2030 flächendeckend mit schnellem Internet versorgen zu können. Bundesministerin Elisabeth Köstinger sichert mit dem heute beschlossenen Paket die gleichwertige Einbindung auch strukturell schwächerer Regionen ins schnelle Netz. Das schafft die Basis, um die digitale Kluft zwischen Stadt und Land zu schließen“, so Totschnig.

Erstmals auch Förderprogramm für landwirtschaftliche Betriebe

Das Förderprogramm „Connect“ richtet sich neben öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen erstmals auch an landwirtschaftliche Betriebe. Es unterstützt den nachfrageorientierten Glasfaserausbau im gesamten Bundesgebiet. „Mit diesem Programm werden die hohen Grabungskosten für die notwendigen tiefbaulichen Maßnahmen abgefedert. Wir erwarten uns dadurch einen zügigen Ausbau vor allem in weniger dicht besiedelte Gebiete, wo die Kosten ansonsten ein Problem darstellen. Die rasche Erweiterung der Netzinfrastruktur ist für die Attraktivität des ländlichen Raumes essenziell – Unternehmen, Gesundheitseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung und bäuerliche Familienbetriebe müssen an die Datenautobahn angebunden werden, um an den Möglichkeiten der digitalen Welt teilhaben zu können“, unterstreicht Totschnig.

Die Ausschreibungen der vier Förderprogramme starten heute, 23. März. Für das Förderprogramm „Connect“ sind laufende Einreichungen möglich, die Projektlaufzeit beträgt maximal 12+6 Monate, um die Teilnehmer schnell an das Glasfasernetz anzuschließen. (Schluss)

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