„WELTjournal“/„WELTjournal +“: „Finnland – Musterschüler beim Klimaschutz“ und „Fünf vor Zwölf – Natur vor dem Kollaps“
Wien (OTS) – Im Rahmen des ORF/MUTTER ERDE-Schwerpunkts „Klima schützen, Arten schützen.“ (Details unter presse.ORF.at) zeigt das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – am Mittwoch, dem 2. Juni 2021, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Finnland – Musterschüler beim Klimaschutz“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Fünf vor Zwölf – Natur vor dem Kollaps“.
WELTjournal: „Finnland – Musterschüler beim Klimaschutz“
Finnland will bis 2035 gänzlich CO2-neutral sein – und zwar ohne dabei Emissions-Zertifikate zu erwerben, so der ambitionierte Plan der Regierung in Helsinki. Umweltschutz, Nachhaltigkeit und alternative Energien dominieren in Finnland schon lange die Politik, umso mehr seit die 35-jährige Sanna Marin Premierministerin ist. Allem voran sollen die fossilen Brennstoffe verbannt werden: Der Kohleausstieg soll mit 2029 vollzogen sein. Ob und wann das Aus für die Torfverbrennung zur Wärmegewinnung kommen wird, ist noch umstritten, hängen doch Tausende Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen des Landes daran.
„WELTjournal“-Reporterin Burgit Bock hat sich auf den Weg in den hohen Norden Europas gemacht, um die Umsetzung der ambitionierten Klima-Ziele unter die Lupe zu nehmen. Sie besucht Kalasatama, das Stadtviertel von Helsinki, das zum Vorzeigebeispiel für eine klimaneutrale Stadtplanung geworden ist, und geht der Frage nach, warum Finnland – anders als Österreich oder Deutschland – weiter auf Atomstrom setzt und auch die Grünen im Land diese Entscheidung mittragen. Sie trifft den Auslands-Österreicher Michael Hummel, der an der führenden Universität für Nachhaltigkeit in Espoo die Forschung an Kleidung aus Holzfasern vorantreibt. Und sie begleitet Tero Mustonen, Finnlands bekanntesten Kritiker der Torfproduktion, der ihr einen Einblick in das Ausmaß der Zerstörung durch den Torfabbau gibt, die weit über die klimaschädlichen CO2-Emissionen hinausgeht.
WELTjournal +: „Fünf vor Zwölf – Natur vor dem Kollaps“
Seit den 1980er Jahren ist der Bestand wildlebender Tiere um 60 Prozent (!) zurückgegangen. Durch den Verlust von Lebensraum, durch illegale Jagd, Überfischung, Industrie, Giftmüll und Monokultur-Landwirtschaft mit großflächigem Pestizid- und Herbizideinsatz gibt es immer weniger Säugetiere, Vögel, Reptilien und Fische auf der Welt. Auch die Artenvielfalt ist bedroht: Etwa eine Million Tier- und Pflanzenarten könnten in den nächsten Jahren ausgerottet sein – mit unabsehbaren Folgen. Im „WELTjournal +“ geht der britische Naturforscher Sir David Attenborough der Frage nach, wie es so weit kommen konnte und wie die Menschheit gegensteuern könnte.
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