C3E International: Erstes österreichisches Energiefrühstück für mehr Frauen in der Branche | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

C3E International: Erstes österreichisches Energiefrühstück für mehr Frauen in der Branche

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Wien (OTS) – Am 26. November fand das erste österreichische Energiefrühstück im Rahmen der Initiative „[C3E International]
(https://www.c3e-international.org/)“ (Clean Energy, Education and
Empowerment) mit insgesamt ca. 70 Teilnehmerinnen statt. Ziel des Events war es, Studentinnen mit Vertreterinnen von Forschung und Wirtschaft zu vernetzen (Details auch [hier]
(https://www.ots.at/redirect/detailshier)). Denn immer noch sind
Frauen im Energiebereich in Österreich unterrepräsentiert. Obwohl die Hälfte der österreichischen Erwerbspersonen Frauen sind, sind in der Energiebranche nur 18 % der Beschäftigten weiblich (internationaler Schnitt 25 %). Mit zunehmender Verantwortung der Position sinkt dieser Anteil auf 7 %. Darüber hinaus waren im Studienjahr 2019/20 nur 17 % der Studienanfänger*innen Frauen, lediglich 11 % der Studienabschlüsse im Bereich Elektrizität und Energie wurden von Frauen gemacht.

Bei der Veranstaltung, das von der Österreichische Energieagentur gemeinsam mit der Kommunikationsagentur Raffeiner Reputation unterstützt wurde, wurden Motivationsfaktoren und Herausforderungen von Frauen für eine Karriere in energietechnischen Berufen identifiziert.

Durchhaltevermögen und Charakterstärke gefragt
Im Rahmen des Energiefrühstücks, das in Auftrag des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) und in Kooperation mit der TU Wien und der Österreichischen Energieagentur stattfand, wurden den weiblichen Studierenden verschiedene Förderangebote vorgestellt, etwa die Initiative FEMtech und FEMtech Praktika. Die vier C3E Botschafterinnen Cornelia Daniel, Christine Materazzi-Wagner, Elisabeth Spitzenberger und Theresia Vogel gaben Inputs aus der Praxis. Darüber hinaus stand die Vernetzung mit den Vertreterinnen der Energiebranche im Vordergrund. Gemeinsam wurde erarbeitet, mit welchen Herausforderungen Frauen im Studium bzw. ihrem Karrierepfad konfrontiert sind und welche Chancen und Lösungen hierfür vorhanden sind.
DI Elisabeth Spitzenberger, Leiterin Technisches Management der Energie AG Oberösterreich und eine der anwesenden C3E Botschafterinnen, möchte mehr Frauen zu einer Karriere in der Energiebranche motivieren, um zukünftige Herausforderungen zu meistern: „Wir brauchen die besten Teams, die wir ins Rennen schicken können, um die Herausforderungen des Umbaus des Energiesystems in den nächsten Jahren zu meistern – und diese sind divers, sowohl in Hinblick auf die Disziplinen, vor allem aber in Hinblick auf die Geschlechter!“
Auch DI Dr. Christine Materazzi-Wagner, Director Electricity bei der E-Control und C3E Botschafterin, sah diese Plattform als wichtigen Beitrag zu kommenden Herausforderungen: „Uns stehen durch Dekarbonisierung und Digitalisierung enorme Veränderungen bevor:
Strom wird wichtiger denn je. Daher braucht es Technikerinnen, die sich für die Sache begeistern und Ihren Beitrag in der Umgestaltung leisten wollen. Ich bin überzeugt, der niedrige Frauenanteil im Technik-/Energiesektor liegt nicht an mangelndem Talent, sondern am Mindset und unbewusstem Bias.“

[Den kompletten Pressetext mit allen Informationen finden Sie hier.] (https://www.ots.at/redirect/pressetext)

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