NEOS: Zweifel der Frauen an Gleichberechtigung mehr als berechtigt
Wien (OTS) – „Natürlich meinen 84 Prozent der Frauen, dass sie mehr leisten müssen als Männer, um denselben Erfolg zu haben. Denn sie haben recht“, kommentiert NEOS-Frauensprecherin die Umfrage unter 2.000 Österreicher_innen durch „Karmasin Research & Identity“ im Auftrag der Regionalmedien Austria (RMA). „Wir sehen immer schon, aber besonders in den vergangenen Monaten, dass es gerade die Frauen sind, die sich unendlich abstrudeln müssen, um Kind, Karriere und Haushalt unter einen Hut zu bekommen. Das Ergebnis: Frauen sind die großen Verlierer dieser Krise.“
Es sei ein Mythos, dass Frauen Wahlfreiheit zwischen Kind und Karriere hätten, denn: „Wahlfreiheit zwischen Kind und Karriere gibt es nicht. Es ist ein fulminantes Missverständnis, zu glauben, dass die Untätigkeit des Gesetzgebers die Selbstbestimmung von Frauen fördert – wie es eben bei Kinderbetreuungsplätzen der Fall ist. Fehlende Kinderbetreuungsplätze stehen der vielbeschworenen Wahlfreiheit diametral entgegen“, so Brandstötter.
Kinderbetreuung ausbauen
Die Bundesregierung müsse endlich für qualitativ hochwertige, ganztägige und flexible Betreuungseinrichtungen sorgen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Brandstötter:
„Frauen müssen entlastet werden, um endlich keine andauernde Schlechterstellung bei Job und Karriere erfahren zu müssen. Und das beginnt bei der Kinderbetreuung.“ Bewusstseinsbildung wäre einer der ersten Schritte hin zu einem fairen System: „Frauen müssen wissen, woran sie sind, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.“
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