Herr zu Welterschöpfungstag: Arbeitszeitverkürzung entlastet unsere Umwelt
Wien (OTS) – Heute findet der Welterschöpfungstag statt. Der Tag im Jahr, an dem wir die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen durch unseren ökologischen Fußabdruck bereits verbraucht haben. Der Tag findet heuer mit dem 22 August erstmals später im Jahr als sonst statt. „Das hat aber nichts mit Klimaschutzmaßnahmen, sondern mit der Corona Krise zu tun“, erklärt Herr und verweist auf die Auswirkungen der Krise, mit der eine Senkung der CO2 Emissionen einherging. „Österreich hat die selbst gesetzten Klimaziele 2017, 2018 und 2019 verfehlt. Allein aufgrund einer globalen Pandemie könnte sich dieser Trend 2020 umkehren.“, so Herr. Eine Tatsache die „keinen Grund zur Freude gibt“ und wo weiterhin „kein Weg daran vorbeiführt endlich mutige Schritte zu setzen!“ ****
In diesem Zusammenhang verweist Herr auf die aktuelle Debatte rund um die 4 Tage Woche: „Eine Arbeitszeitverkürzung entlastet nicht nur ArbeitnehmerInnen, sondern bedeutet auch mehr Klimaschutz.“
Wenn weniger oft in die Arbeit gependelt werden muss, sinkt die Zahl der Autofahrten und damit der CO2-Ausstoß. Im Normallfall pendeln ca. 1,5 Millionen Menschen täglich in die Arbeit, dabei entstehen durch Autofahrten rund 2,8 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. „Berechnungen des ÖGB zeigen, dass ein Tag, den man/frau nicht in die Arbeit fahren muss, jährlich 250.000 Tonnen CO2 einspart.“ Das entspricht einem Prozent Einsparung des gesamten jährlichen CO2 Ausstoßes im Verkehrsbereich. Nachdem gerade der Verkehrsbereich ein Sorgenkind der österreichischen Klimapolitik darstellt, wo Emissionen nicht nur nicht sinken, sondern stetig steigen, sei die Forderung „eine große Chance“. (Schluss) rm
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