SPÖ-Novak: Eigene Partei macht Druck auf Blümel, seine Teilzeitkandidatur zu beenden
Wien (OTS/SPW) – „Bislang hat Finanzminister Blümel seine politische Zukunft nach der Wien-Wahl bewusst offengelassen. Diese Halbherzigkeit dürfte nun selbst der Wiener ÖVP-Landesgeschäftsführerin Bernadette Arnoldner zu viel geworden sein. Sie erhöht den Druck auf Blümel und wünscht sich, dass er nach der Wien-Wahl vom Finanzministerium in die Wiener Politik wechselt – weil er genau ‚deshalb‘ antritt. Es bleibt abzuwarten, wie selbstverständlich Blümel das sieht. Aber der beste Kandidat für Wiens Zukunft steht ohnedies fest: Unser Bürgermeister Dr. Michael Ludwig!“, kommentierte die Wiener SPÖ-Landesparteisekretärin, LAbg. Barbara Novak am Montag entsprechende Aussagen von Arnoldner in der Tageszeitung Kurier.****
„Was den bevorstehenden Wahlkampf betrifft, so stehen wir Wiener SozialdemokratInnen ganz bewusst für einen fairen Wettbewerb der besten Ideen – zu dem wir auch unsere MitbewerberInnen herzlich einladen“, so Novak. Bürgermeister Dr. Michael Ludwig hat seine zentralen Projekte ja bereits eingebracht: „Von der Gratis-Ganztagsschule, über die Wiener Pflege- und Lehrplatzgarantie, den Wien Bonus für die Wirtschaft bis hin zum Einsatzteam Wien für mehr Sicherheit.“ Blümel hingegen ist konkrete Ansagen schuldig geblieben: „Seine Bilanz als Finanzminister mitten in einer der schwersten Wirtschaftskrisen der 2. Republik ist jedenfalls alles andere als ein Renommee: Vom aufsehenerregenden Budget-Rechenfehler bis hin zu den Corona-Hilfen, die immer noch nicht ankommen. Und es wird sich zeigen, ob Blümel sich weiter ziert oder doch dem Druck seiner eigenen Landespartei nachgeben muss.“ (Schluss) tr
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