Gerald Bischof/Josef Taucher (SPÖ): Bleiben Sie gesund! Gemeinsam schaffen wir das!
Wien (OTS/SPW-K) – „Bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich. Auch wenn das aktuelle Wetter zu Unternehmungen im Freien lockt, sollten Sie dennoch weiterhin auf sich und andere Rücksicht nehmen und Maßnahmen, wie Abstandhalten oder das Tragen von Mundschutzmasken, befolgen, um sich und andere zu schützen. Die BezirksvorsteherInnen und BezirksvorsteherInnen-StellvertreterInnen wünschen besonnene und gesunde Ostern“, so Gerald Bischof, Bezirksvorsteher in Liesing und Sprecher der sozialdemokratischen BezirksvorsteherInnen und StellvertreterInnen, anlässlich der bevorstehende Osterfeiertage. Sein Appell richtet sich an die Wienerinnen und Wiener, die weiterhin angehalten sind, die Sicherheitsregeln und Ausgangsbeschränkungen zu beachten. „Wir werden diese Krise gemeinsam meistern. Wien ist die Stadt des Zusammenhalts“, so Bischof weiter. Wie groß der Zusammenhalt und die Unterstützung der BezirksbewohnerInnen ist, lässt sich insbesondere auch an den zahlreichen Initiativen und Projekten ablesen, die in den letzten Wochen entstanden sind, sagt Bischof. „In den Bezirken gibt es ein besonderes Miteinander, das sichtbarer ist denn je. Die Nachbarschaftshilfe ist groß – jeder schaut, wie er dem anderen unter die Arme greifen kann. Ob beim Einkaufen, dem Gassigehen mit dem Hund, bei der Abholung von Medikamenten bis hin zu konkreten Spendenaufrufen – die Aktionen sind bunt und vielfältig, vor allem aber helfen sie jenen, die unsere Unterstützung in Zeiten von Corona besonders notwendig haben“, so Gerald Bischof.
In dieselbe Kerbe schlägt der SPÖ-Rathausklubvorsitzende Josef Taucher: „Halten Sie durch und bleiben Sie gesund. Wir schaffen das gemeinsam.“ Gleichzeitig kritisiert er die Entscheidung der Bundesregierung, die Bundesgärten in Wien erst nach Ostern zu öffnen. „Mir ist vollkommen bewusst, dass sich vor allem Familien mit Kindern nicht wochenlang in ihrer Wohnung einsperren können. Gerade in Zeiten wie diesen, wo sich alle an strikte Schutzvorgaben und die Einhaltung von Sicherheitsabständen halten müssen, ist in einer Stadt mit fast zwei Millionen BewohnerInnen Platz besonders wertvoll. Wien, wo Menschen auf engem Raum leben, kann dabei nicht mit anderen Bundesländern verglichen werden. Denn die wenigsten verfügen über einen Garten, einen Balkon oder eine Loggia. Deshalb braucht es Freiräume, die unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen genutzt werden können.“
Taucher appelliert in diesem Zusammenhang an die Bundesregierung, die Bundesgärten in Wien sofort zu öffnen. „Eine Familie, die mit drei Kindern in einer 50 Quadratmeter Wohnung lebt, sollte doch einmal am Tag auch etwas Grünes sehen dürfen und dafür nicht weite Wege in Kauf nehmen müssen. Die Bundesgärten müssen daher sofort geöffnet werden.“
Und: „Von der Bundesregierung hätte ich mir einen anderen Umgang mit der Bundeshauptstadt erwartet. Immerhin gehören die Gärten nicht der Bundesministerin, sondern den Österreicherinnen und Österreichern. Zum Glück springt Wien in dieser Situation mit den rund 1.000 städtischen Parkanlagen und Gärten ein.“
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