DAÖ-Klubobmann Karl Baron: „Bürgermeister Ludwig betätigt sich als Ankündigungsriese und erweist sich als Umsetzungszwerg.“
Wien (OTS) – „Der Berg kreißte und gebar ein Mäuschen! So kann man – frei nach Horaz – den groß angekündigten Auftritt des Wiener SPÖ-Bürgermeisters zusammenfassen“, kommentierte Karl Baron die heutige Rede Bürgermeister Ludwigs zur Lage der Stadt Wien.
Wie es mit der mangelnden Lösungskompetenz des amtierenden Bürgermeisters bestellt sei, zeigte sich heute laut Baron eindrucksvoll: „Ich erwarte mir von einem verantwortungsbewussten Bürgermeister, dass er auch brennende Themen wie Sicherheit, Pflege, Ärzte- und Lehrermangel, das Milliardengrab Krankenhaus Nord sowie die überbordende Überfremdung in Wien anspricht. Fehlanzeige. Anstatt konkrete Maßnahmen zu präsentieren, erging sich Ludwig in einem geschichtlichen und demografischen Vortrag vor erlesenem SPÖ-Kreise.“
Als Antwort auf PISA und das katastrophale Bildungsniveau nun in einigen Wiener Schulen eine kostenlose ganztägige Betreuung einzuführen, sei maximal ein Wahlkampfschmäh der SPÖ. In Wahrheit sorge dieser Schritt dafür, dass die Familien noch mehr in den Hintergrund rücken. Frei nach dem Motto: Die Eltern sollen „hackeln“, aber ja nicht mehr die Kinder erziehen, so Baron weiter.
„Mit dieser Rede hat Michael Ludwig klar gemacht, dass er sich gerne als Ankündigungsriese betätigt, sich dabei aber als Umsetzungszwerg erweist. Es zeigte sich, dass die SPÖ keinerlei Lösungen anbietet, sondern vielmehr selbst essenzieller Grundbestandteil der Probleme in unserer Bundeshauptstadt ist. Und wäre es nicht so traurig, müsste man Ludwig heute den Wiener Faschingsorden für die langweiligste und vor allem inhaltsloseste Rede des Jahres überreichen“, schloss der Klubobmann der „Allianz für Österreich“.
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