Causa Casinos – Krainer: „Sidlo soll zurücktreten“
Wien (OTS/SK) – SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer findet es „gut, dass es spät, aber doch ein erstes Schuldeingeständnis in der skandalösen Postenbesetzung in der Casinos Austria AG gibt“. Die CASAG hat heute angekündigt, die internen Ermittlungen rund um die Bestellung des FPÖ-Politikers Peter Sidlo zum Finanzvorstand auszuweiten, Sidlo hat sich beurlauben lassen. Das geht für Krainer allerdings nicht weit genug: „Sidlo erfüllt die im Glückspielgesetz geforderten Kriterien für den Finanzvorstand nicht. Die Konsequenz kann nicht sein, dass er auf Kosten des Unternehmens Urlaub macht, sondern zurücktritt.“ ****
Der SPÖ-Finanzsprecher fordert außerdem, dass Sidlo auch aus dem Generalrat der OeNB abgezogen werden müsse. Die „Personalpakete“ der türkis-blauen Regierung sieht Krainer als eine echte Gefahr für die Reputation der Notenbank.
„Drei Generalratsmitglieder sind in die CASAG-Affäre verwickelt, gegen die Vizepräsidentin – für die die Unschuldsvermutung gilt -wird wegen des Verdachts der Geldwäsche und Betrugs ermittelt, und der Präsident ist ein klassischer Fall von Unvereinbarkeit“, sagt Krainer. „Wie kann der oberste Interessensvertreter der Banken und Versicherungen in der Wirtschaftskammer zugleich der behördlichen Aufsicht vorstehen?“ (Schluss) op/wf/mp
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