FPÖ-Hafenecker: „Autofahrerabzocke durch streckenbezogene Maut ist klar abzulehnen“
Wien (OTS) – „Eine kilometerbezogene Maut wäre ein Anschlag auf unsere Autofahrer und Pendler“, kritisiert FPÖ-Verkehrssprecher und Obmann-Stellvertreter des Verkehrsausschusses, GS NAbg. Christian Hafenecker, MA, den heutigen Beschluss des EU-Parlaments für eine streckenbezogene Maut.
„Ein derartiges Mautsystem würde Autofahrer noch weiter belasten, gerade für Pendler, welche auf ihren PKW zum Erreichen ihres Arbeitsplatzes angewiesen sind, hätte eine kilometerbezogene Maut schwerste Folgen, die bis zur Existenzbedrohung gehen können. Besonders Bewohner des ländlichen Raumes, wo oft öffentliche Verkehrsmittel noch nicht ausreichend ausgebaut sind, würden zu Bürgern zweiter Klasse degradiert. Zudem existiert mit der Mineralölsteuer in Österreich bereits de facto eine derartige Abgabe, deren Höhe sich nach dem Spritverbrauch und gefahrenen Kilometern richtet“, so Hafenecker.
Gemeinsam mit Verkehrsminister Ing. Norbert Hofer werde man daher alles daran setzen, das aktuelle System und die Vignette beizubehalten.
„Wir Freiheitlichen stellen uns klar gegen diese Pläne der EU zur massiven Mehrbelastung der Autofahrer. Die Bundesregierung und Verkehrsminister Ing. Hofer stehen für eine Verkehrspolitik, welche ihre Umweltfreundlichkeit durch Anreize und nicht durch Strafen erreicht, wie etwa aktuell durch die Ausnahme für E-Fahrzeugen vom IG-L 100er. Das ist der richtige Weg“, bekräftigte GS NAbg. Christian Hafenecker, MA.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ