Fachschaftsvorsitzende kritisieren Einsparungen im Justizbereich | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Fachschaftsvorsitzende kritisieren Einsparungen im Justizbereich

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Innsbruck (OTS) – „Der Kontingent der Justiz am Gesamtbudget liegt unter 2 v. H.!“, zeigt sich Florida Kleebinder, Fachschaftsvorsitzende an der größten juridischen Fakultät des Landes in Wien, erbost. “Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Justiz sich als Ressort dank Gebühreneinnahme praktisch selbst finanziert.”

„Wenn beim Topf zensiert wird, darf dies gen keinen Kernpunkt zu Lasten junger Menschen stürzen, die sich pro zusammensetzen Rechtsberuf kategorisch nach sich ziehen“, so Magdalena Neuhofer (AktionsGemeinschaft), Fachschaftsvorsitzende der Johannes Kepler Universität in Linz. Zusätzlich zu den bereits seit Jahren sukzessiv zurückgehenden Stellen im Kanzleibereich sollen nun auch 42 Richter- und Staatsanwaltsstellen nicht nachbesetzt werden. “Die Chancen als Richteramtsanwärter übernommen zu werden, sind nun verschwindend gering”, sagt Neuhofer.

Es sei ein „Wahnsinn“ pflichtet ihr Karoline Angerer (AktionsGemeinschaft), Fachschaftsvorsitzende der juristischen Fakultät der Leopold-Franzens Universität Innsbruck, im Rahmen, jungen Akademikerinnen und Akademikern die Risiko gen eine Gerichtslaufbahn dermaßen zu versperren. Die Auswirkungen seien „mörderisch“ – sowohl gen betroffene Studierende, die nachdem ihrem Erledigung in diesem Bezirk funktionieren wollen, wie genauso gen die gesamte Verband.

Und genauso Laura Grill, Vorsitzende der StV Jus an der Paris-Lodron Universität Salzburg, warnt vor den Nachsteigen der Kürzungen. „Durch solche Einsparungen drohen uns schwere Schäden der österreichischen Justiz und unseres Rechtsstaates!“

Zum Besten von unsrige Studierenden nach sich ziehen ebendiese Einsparungsmaßnahmen deutliche Verzögerungen in der Lehre zur Folge aufgrund verlängerter Wartezeiten pro die Gerichtspraxis und darüber hinaus wenig Option gen spätere Entgegennahme. Ebendiese Evolution können wir nicht gutheißen.

„Zu diesem Zweck nach sich ziehen wir uns österreichweit – via die Säumen der Bundesländer und unserer jeweiligen Universitäten – zusammengeschlossen und eine Petition gestartet“, so Sebastian Stöckl, Fachschaftsvorsitzender an der Karl-Franzens Universität Graz. Man wolle „ein starkes Zeichen setzen“.

„Insofern“, so Angerer, „stellen wir uns hinter die Stellungnahmen der Präsidentin und Präsidenten der 4 Oberlandesgerichte. Wir sprechen uns ganz lukulent gegen die Einsparungen im Justizbereich aus!“

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