12. FH-Forschungsforum an der FH Salzburg | brandaktuell

12. FH-Forschungsforum an der FH Salzburg

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Salzburg/Österreich (OTS) – Mehr qua 300 FH-ForscherInnen, VertreterInnen der Ministerien und der Politik sowie Wirtschaftspartner folgten der Ladung von FHK und FH Salzburg zum 12. Forschungsforum. Salzburg ist damit in den beiden kommenden Tagen der Hot-Werbespot der heimischen Forschungs-Gemeinschaft. Den Auftakt bildete schon am Vorabend ein Science Slam.

Raimund Ribitsch, seit dem Zeitpunkt 2017 Staatsoberhaupt der Fachhochschul-Tagung (FHK) Österreich und Geschäftsführer der FH Salzburg: „Die Kernkompetenzen der 21 Fachhochschulen sind Lehre und Wissenschaft. Ihr Profil ist teleologisch und die Wissenschaft findet in enger Zusammenwirken mit Industrie und Wirtschaft statt. Es ist evident, dass Österreich hinauf die Innovationsstärke der Fachhochschulen bisher viel zu wenig zurückgegriffen hat und damit hinauf vereinigen vor allem in den Regionen wirksamen Hebel verzichtet wurde. Wenn Österreich mit 3,14 von Hundert des Bruttoinlandsprodukt die zweithöchste Forschungsquote in der EU aufweist, Gewiss im European Neuerung Scoreboard hinauf Reihe 7 liegt, so besteht hier ein Ungleichgewicht zwischen Un… und Output.“

„Um Neuerung Leader zu werden, braucht es gezielte Maßnahmen zum Besten von mehr Vorteil in der österreichischen Wissenschaft. Die Umsetzung unserer Forderungen hätte vereinigen unmittelbaren Ergebnis hinauf die Innovationseffizienz Österreichs. Die Vereinigung verlangt Paroli bieten hinauf die Herausforderungen in den Bereichen Digitalisierung, Umwelt und Wanderung. Fachhochschulen können hier Paroli bieten verschenken, da es sich um angewandte Fragestellungen handelt, benötigen Gewiss bessere Rahmenbedingungen“, so Ribitsch.

Dies Forschungsforum 2018 mit dem Generalthema ‚Neuerung – Transfer – Vorsprung‘ nimmt Bezug hinauf die Stärken der FH-Wissenschaft:
Angewandte Wissenschaft und Kreation und innovative Problemlösungen zum Besten von Wirtschaft und Vereinigung, die zum Vorsprung hinzufügen.“

Die innovations- und transferorientierte Forschungslandschaft der österreichischen Fachhochschulen wird in drei Tracks präsentiert, die unterschiedliche Perspektiven hervorheben:

  • Track 1: „Innovationstreiber FH-Spitzenforschung“
  • Track 2: „Vorsprung durch kooperative FH-Wissenschaft“
  • Track 3: „Zukunft Nachwuchsforschung“

FHK-Staatsoberhaupt Ribitsch verweist hinauf die Forderungen der FHK im Detail:

„Urteil eines neuen FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplans durch dies BMBWF – der jetzige Plan läuft 2018 aus – mit folgenden Inhalten:

1. Entfaltung der Studienplätze und
Valorisierung der Studienplatzförderung an Fachochschulen
2. Lehrbuch einer kontinuierlichen Forschungsförderung zum Besten von
Fachhochschulen
3. Lehrbuch extern akkreditierter Doktoratsprogramme an
Fachhochschulen“

Ad 1) Entfaltung der Studienplätze und Valorisierung der Studienplatzförderung

Die Erwartungen an die Fachhochschulen sind weit.
Derzeit werden 15% der Studierenden an Fachhochschulen kompetent. Künftig sollen es mittelfristig 30% und langfristig 60% sein.[1] Die Fachhochschulen sind dazu selbstverständlich griffbereit, wenn von der Politik untergeordnet die Stand-By zur Finanzierung besteht. Die Nachfrage nachher Studienplätzen ist dreimal höher qua Plätze zur Verfügung stillstehen und korrespondierend dazu ist die Nachfrage der Forschungspartner nachher den Forschungsleistungen der Fachhochschulen qua hoch.

Außerdem ist eine kontinuierliche Valorisierung der Fördersätze unumgänglich.
Etwa 70% der Wert einer Fachhochschule sind Personalkosten. Im Rahmen steigender Inflationsrate ist es ohne Valorisierung der Fördersätze praktisch unmöglich, gutes Personal zu bekommen bzw. bestehendes Personal zu halten, da keine entsprechenden Gehälter mehr getilgt werden können. Eine Auswanderung hochqualifizierten Wissenschaftspersonals ins Ausland wäre die Folge.

Ad 2) Lehrbuch einer kontinuierlichen Forschungsförderung
zum Besten von Fachhochschulen

Die Fachhochschulen freuen sich oben die Festlegung des Wissenschaftsressorts, dass ihnen künftig eine größere Rolle im Hochschulbereich zukommen soll (60%-Ziel).
Die Fachhochschulen werden welche Verantwortung übernehmen, weisen Gewiss hinauf die im Vergleich zu den Universitäten anhaltenden schlechteren Rahmenbedingungen im Spannweite der Forschungsfinanzierung hin. Zwei Paar Schuhe qua die Universitäten erhalten die Fachhochschulen keine kontinuierliche Forschungsförderung und sind ungeachtet gesetzlich zur Wissenschaft verpflichtet.

Wenn die Fachhochschulen künftig mehr Studierende wissenschaftsbasiert, qualitätsvoll und hinauf Fundament anwendungsbezogener Wissenschaft prägen sollen, erfordern sie eine kontinuierliche Forschungsförderung wie untergeordnet die Universitäten.

Ad 3) Lehrbuch extern akkreditierter Doktoratsprogramme an Fachhochschulen

Fachhochschulen forschen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft hinauf der vereinigen Seite und Vereinigung, Wirtschaft und Industrie hinauf der anderen Seite. Doktoratsstudien, die an dieser Schnittstelle andocken, gibt es in Österreich nicht.

Die EU-Kommission fordert im Kontext des Doktorats, dass einerseits eigenständige Forschungsleistungen erbracht, wiederum Gewiss untergeordnet arbeitsmarktrelevante Qualifikationen vermittelt werden.[2] Die Zusammenhang von Wissenschaft und Vereinigung soll demnach durch anwendungsnahe Doktorate gewährleistet werden. Derartige Doktorate werden derzeit in Österreich nicht angeboten.

Aufgrund ihrer Differenzierung zu den Universitäten verfolgen die Forschenden an Österreichs Fachhochschulen naturgemäß eigenständige anwendungsorientierte Forschungsinteressen. Universitäre Partner zum Besten von ein kooperatives Doktoratsprogramm zu profitieren scheitert oft mangels Motivation an fachhochschulischen Forschungsvorhaben. ForscherInnen an Fachhochschulen nach sich ziehen folglich keine Möglichkeit, welche spezifischen Forschungsinteressen in einem Doktorat abzubilden. Dies Doktorat qua Anreiz zu verwenden, um ForscherInnen qua MitarbeiterInnen zu profitieren, bleibt den Fachhochschulen damit verwehrt. Vor dem Hintergrund, dass ein Hauptanteil der Wissenschaft an Universitäten von DoktorandInnen getragen wird, nach sich ziehen Fachhochschulen hier vereinigen eklatanten Wettbewerbsnachteil. Von dort erfordern Fachhochschulen eine gesetzliche Möglichkeit, eigenständige Doktoratsprogramme extern bestätigen zu lassen.

Ausgangssituation: Transferorientierte Fluor&E – Vernetzung mit
der Wirtschaft

Durch ihre Praxisnähe und enge Zusammenwirken mit der Wirtschaft (v.a. mit KMU in den Regionen) stimulieren die Fachhochschulen – stärker qua Universitäten – Forschungsausgaben in der Wirtschaft und erzielen hierbei vereinigen größeren Multiplikatoreffekt qua die direkte betriebliche Forschungsförderung. Im Durchschnitt werden etwa 65% aller Forschungskooperationen mit KMUs qua Partner durchgeführt. Dies Fluor&E-Profil der Fachhochschulen ist hierbei lichtvoll hinauf die relevanzorientierte Fluor&E und den Innovationstransfer in die Regionen in Linie gebracht, wodurch die Wirtschaft gefördert und Arbeitsplätze geschaffen werden.

Johann Kastner ist Vorsitzender FHK Fluor&E-Rest: „Es gibt an den FHs Forschungsbereiche, die nur dort beforscht werden. Grund dazu ist, dass sich die Fachhochschulen sehr schnell an neue Entwicklungen individuell einrichten und welche aufgreifen. Vor allem im Zuge der Digitalisierung entstehen neue Forschungsfelder etwa in den Bereichen Leistungsabgabe und Informatik, Gesundheit und Soziales. In den nächsten Jahren wird es hier zahlreiche neue Studienplätze verschenken und es werden neue Studiengänge entwickelt werden. Zur qualitativen Untermauerung dieser neuen Studien braucht es entsprechende Forschungskapazitäten.“

Fluor&E-Förderprogramme zum Besten von Fachhochschulen

Kastner: „Der wichtigste Fördergeber zum Besten von Fachhochschulen ist die FFG mit den Förderprogrammen COIN Struktur, COMET, Forschungskompetenzen zum Besten von die Wirtschaft, Bridge und die thematischen Programme der FFG in den Bereichen Produktion, Leistungsabgabe, Mobilität und Informationstechnologie der Zukunft.“

Qua Ergebnis einer Evaluierung der Forschungsförderung zum Besten von Fachhochschulen zeigte sich, dass insbesondere die Programmlinie COIN-Struktur eine hohe Breitenwirkung aufweist und die wichtigste Förderschiene zum Besten von Fachhochschulen zum Besten von Fluor&E-Kompetenzaufbau ist.

Weiters sind die Josef Ressel-Zentren (JRZ) der Christian Doppler-Vereinigung eine wichtige Förderschiene zum Besten von Fachhochschulen. Derzeit gibt es 11 laufende, 2 abgeschlossene und ein schon genehmigtes Josef Ressel Zentrum. JRZ sind 5-jährige kooperative Projekte mit einem Volumen solange bis zu 2 Mio. Euro in etablierten Forschungsfeldern von Fachhochschulen.

[Forderungen des Fachhochschulsektors und Empfehlung des Rates für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) zur Weiterentwicklung des Fachhochschulsektors im Österreichischen Bildungs- und Wissenschaftssystem (vom 30. Mai 2017)]
(https://www.ots.at/redirect/rat_fte):

Die österreichischen Fachhochschulen wünschen sich und der RFT empfiehlt, dies Fördervolumen zum Besten von den Entfaltung an kompetitiv vergebenen Mittel zum Besten von COIN-Struktur sowie zum Besten von Josef Ressel-Zentren signifikant zu steigern, sowie Kooperationen zwischen FHs und Universitäten zu forcieren:

  • Momentan werden 11 Josef Ressel Zentren betrieben. Es sollte ein weiterer Entfaltung um jährlich ein solange bis zwei JRZ angestrebt werden.
  • Die Programmlinie COIN-Struktur wies in der letzten Ausschreibung
    eine hohe Charge aus. Es konnten nur 14 oder ca. 21% der 65 eingereichten Anträge gefördert werden. Zahlreiche qua förderwürdig klassifizierte Projekte konnten nicht finanziert werden. Es wird empfohlen, dies Fördervolumen von COIN-Struktur hinauf 14 Mio. Euro pro Ausschreibung zu steigern und damit eine etwa 30%-ige Förderquote zu zuteilen. Zudem sollte es jedes Jahr eine Ausschreibung verschenken.
  • Entfaltung von kooperationsfördernden Maßnahmen zwischen Fachhochschulen und Universitäten, die von beiden Kooperationspartnern beantragt werden können, um damit verstärkt Anreize zur gemeinsamen Liquidation von Forschungs- und Forschungsinfrastrukturvorhaben zu setzen. Die von des BMBWF angekündigte Förderschiene zum Besten von Doktoratskooperationen zwischen Universitäten und Fachhochschulen ist aus Sicht der FHK in der aktuellen Form abzulehnen, da nur die Universitäten nicht Gewiss die Fachhochschulen antragsberechtigt sein sollen.

Der FH-Sektor im Syllabus (Fundament: Studienjahr 2016/17 bzw. 2017/18):

  • An den 21 österreichischen Fachhochschulen werden derzeit 456 Studiengänge angeboten (241 Bachelor, 215 Master)
  • Rund 50.000 Studierende studieren an einer FH; rd. 281.000 an
    einer Uni. Dies entspricht einem Verhältnis von 1 : 6
  • Notdürftig 14.000 Studierende beendeten ihr FH-Studium; konzis 36.000
    an einer Uni. Dies entspricht einem Verhältnis von 1 : 2,5
  • 50% der Studiengänge werden (untergeordnet) berufsbegleitend angeboten;
    16% in englischer Sprache.
  • Die Aufteilung: 39% Wirtschaftswissenschaften, 28% Ingenieurwissenschaften, 11% Gesundheitswissenschaften, 8% Sozialwissenschaften, 2% Gestaltung und Kunst, 2% Militär und Sicherheit

Wissenschaft im FH-Sektor:

  • enge Kooperationen mit der Wirtschaft (v.a. mit KMUs in den Regionen). Jährlich werden mit 1.450 Unternehmen Forschungskooperationen abgewickelt. Davon sind 62% dem KMU-Sektor zuzuordnen (Quelle: FHK)
  • hohe Nachfrage von der Wirtschaft – hohe Investitionen in die Fluor&E-Unterbau in den letzten Jahren von der Erhalter
  • 2002-2013 steigende Forschungs-und Entwicklungstätigkeiten an FHs mit Steigerungsraten von jährlich solange bis zu 16%, Gewiss seit dem Zeitpunkt 2013 stagnierend (Quelle: Statistik Austria)
  • 2015 lag dies Forschungsbudget der Fachhochschulen zusammen mit etwa 91
    Mio. Euro, zusammen mit rund 900 vollzeitäquivalenten MitarbeiterInnen in der Wissenschaft (Quelle: Statistik Austria)
  • Erlöse aus Projektförderungen der FFG: 2014 wurden von der FFG
    240 Forschungsprojekte an Fachhochschulen gefördert und dazu mehr qua 12,9 Mio. Euro ausbezahlt = 20% aller Projektbeteiligungen und 16% aller lukrierten Fördersummen der FFG (Quelle: FFG)
  • Erlöse aus Projektbeteiligungen gesamt: 2015 wiesen die Fachhochschulen etwa 40 Mio. Euro Erlöse aus Projektbeteiligungen aus. Mit 48.055 Studierenden wären die Fachhochschulen etwa so triumphierend wie die Universität Wien mit 94.959 Studierenden und 79,2 Mio. Euro an Retten aus Projektbeteiligungen (Erhebung FHK; Quelle Uni: unidata).
  • Wirtschaft: 2015 hat die Wirtschaft die Fluor&E der Fachhochschulen
    mit 13 Mio. Euro finanziert = 12,5% der Gesamtmittel; Zum Vergleich:
    die Mittel der Unis kommen nur zu konzis 3% aus der Wirtschaft. (Quelle: Statistik Austria)
  • Josef Ressel Zentren: JRZ sind 5-jährige Kooperationsprojekte mit einem Volumen solange bis zu 2 Mio. Euro, die zu 50% von der Christian Doppler-Vereinigung und zu 50% von regional ansässigen Wirtschaftspartnern finanziert werden. Derzeit gibt es 11 laufende, 2 abgeschlossene und ein schon genehmigtes Josef Ressel Zentrum.

Science Slam zum Auftakt

Carmen Wageneder-Schmid von der Forschungskoordination an der FH Salzburg und zum Besten von die Organisation von Forschungsforum und Science Slam zuständig: „Am Vorabend fand in der ARGEkultur Salzburg der Science Slam qua Auftaktveranstaltung zum Forschungsforum statt. Fünf Slamer bzw. Slam-Teams von FHs in ganz Österreich präsentierten ihre Wissenschaft.“ Der Herausforderung stellten sich: Martin Schiestl (MCI Innsbruck), Stefan Dressler (FH Wiener Neustadt), Peter Höflechner und Ramona Symoni-Muthspiel (FH Wiener Neustadt), Gianluca Tondi und Thomas Sepperer (FH Salzburg) sowie Jörg Pogatscher und Kollegen (FH Universitätsgelände Wien).

FFH Science Slam Champion 2018 wurden die beiden Holzforscher Gianluca Tondi und Thomas Sepperer von der FH Salzburg mit dem Themenbereich „GrEEEn: Environment, Ecology & Energy“.

[www.fh-salzburg.ac.at/ffh2018]
(http://www.fh-salzburg.ac.at/ffh2018)

* * *

[1] BMWFW 2017, „Zukunft Hochschule“, Sulfur 16; APA-Meldung vom 16.3.2018 „Topf: Faßmann kann nicht jammern“ worauf es zum Besten von den Entfaltung der Fachhochschulen zum Besten von 2019 ein Plus von konzis 25 Mio. verschenken soll und daraus 450 neue Unerfahrener-Studienplätze finanziert werden.

[2] Vgl. dazu untergeordnet die Empfehlungen der EU-Kommission „Erneuerungsagenda zum Besten von den Hochschulbereich“, Sulfur 9ff.

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