Schockierender Bericht: PG Volksanwaltschaft deckt dramatische Zustände im Entlassungsmanagement der Psychiatrien auf! | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Schockierender Bericht: PG Volksanwaltschaft deckt dramatische Zustände im Entlassungsmanagement der Psychiatrien auf!

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Die Volksanwaltschaft kümmert sich darum, die Menschenrechte in Einrichtungen zu schützen, in denen Menschen möglicherweise eingesperrt werden. Besonders wichtig ist dies bei Menschen mit psychischen Erkrankungen. Sie brauchen eine gute Übergabe vom Krankenhaus zur Betreuung durch Fachärzt*innen und ambulante Dienste, damit sie gut weiter betreut werden. Deshalb prüfen die Volksanwaltschaft und ihre Kommissionen – zusammen der „Nationale Präventionsmechanismus“ (NPM) genannt – bei ihren Besuchen in Psychiatrien und psychiatrischen Krankenhausabteilungen besonders, wie das Entlassungsmanagement geregelt ist.

Viele Patient*innen werden nicht zum richtigen Zeitpunkt entlassen. Das kann bedeuten, dass sie zu früh aus dem Krankenhaus entlassen werden, weil Plätze frei werden sollen. Das erhöht die Gefahr, dass sie erneut erkranken. Manchmal bleiben sie aber auch länger im Krankenhaus, als sie eigentlich müssten. Das passiert, wenn es zum Beispiel keine passenden Angebote für Nachbetreuung oder betreutes Wohnen gibt.

Vor allem Menschen mit wenig Geld</strong sind von solchen Problemen betroffen. Sie können sich nicht einfach privat finanzierte Angebote oder Wahlärzt*innen leisten. Außerdem ist die Versorgung mit Fachärzt*innen für Psychiatrie in manchen Regionen nicht gut genug.

Um das Problem besser zu verstehen, besuchen die Kommissionen der Volksanwaltschaft in den Jahren 2024 und 2025 insgesamt 56 psychiatrische Abteilungen in ganz Österreich.

Pressegespräch

Prüfschwerpunkt Psychiatrie – Volksanwaltschaft kritisiert Entlassungen zur falschen Zeit

Mit dabei sind:

  • Volksanwalt Mag. Bernhard Achitz
  • Ao. Univ. Prof.in Karin Gutiérrez-Lobos (Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Leiterin der Kommission 2 der Volksanwaltschaft)
  • Mag. Martin Schenk (Sozialexperte der Diakonie und Mitinitiator der Armutskonferenz, Psychologe, Mitglied des Menschenrechtsbeirats der Volksanwaltschaft)

Termin: Mittwoch, 11. März 2026, 9:30 Uhr

Ort: Volksanwaltschaft, 1010 Wien, Singerstraße 17 (U1/U3 Stephansplatz)

Die Teilnahme ist nur für Journalist*innen möglich. Deshalb bitten wir unbedingt um Anmeldung.

Zusatzinfo: Die Volksanwaltschaft arbeitet unabhängig und überwacht nicht nur Psychiatrien, sondern auch andere Einrichtungen, in denen Menschen eingesperrt sein können, wie Gefängnisse oder Pflegeheime. Ihr Ziel ist es, Misshandlungen vorzubeugen und die Rechte der Betroffenen zu schützen.

Rückfragen

Florian Kräftner
Mediensprecher im Büro von
Volksanwalt Mag. Bernhard Achitz
Telefon: +43 664 301 60 96
E-Mail: florian.kraeftner@volksanwaltschaft.gv.at
https://www.volksanwaltschaft.at

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