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VP-Penzing ad SPÖ-Penzing: Falschinformationen als letzter Ausweg?

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Irritiert nimmt die Wiener Volkspartei Penzing die heutige Presseaussendung von SPÖ-Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner zu Kenntnis. Bei der letzten Bezirksvertretungssitzung wurde mit Stimmen von SPÖ und Grünen ein Antrag zur Entkoppelung der Straßenbahnlinien 10 und 60 angenommen. Diese teile sich derzeit Stadtauswärts eine Spur in der Hadikgasse mit dem Individualverkehr. Dass hierbei eine Spur wegfallen müsse, wurde auch im Rahmen der Bezirksvertretungssitzung vor der Abstimmung durch Wortmeldungen diskutiert.
 
Dazu der Fraktionsvorsitzende der ÖVP Penzing in der Mobilitätskommission, Bezirksrat Samuel Mayrl: „Die Argumentation der SPÖ Penzing ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar. Der von den GRÜNEN gestellte Antrag BV395236/24 zeigt deutlich deren Absicht, die Abbiegespur in der Hadikgasse für den Autoverkehr zu sperren.“
 
Dies reihe sich in eine Reihe von ideologisch motivierten Umbaumaßnahmen, von der Hochsatzengasse bis jetzt zum Vorschlag in der Hadikgasse, die allesamt auf Kosten der Autofahrerinnen und Autofahrer im Bezirk gehen. „Das ist kein freundliches Miteinander, hier gibt die SPÖ der Ideologie der GRÜNEN nach, zum Schaden vieler Verkehrsteilnehmer. Mit diesen Vorschlägen wird Penzing endgültig zum Staubezirk gemacht“, so Mayrl weiter.
 
„Eine Zuweisung zur Mobilitätskommission für eine sachliche Diskussion und Erarbeitung einer sinnvollen Lösung, wurde mit den Stimmen von SPÖ und Grünen abgelehnt. Das ist keinesfalls ein konstruktives Miteinander, sondern ein Drüberfahren über die Bedürfnisse der Bevölkerung, wie wir es von der SPÖ kennen“, kontert Stv. Bezirksvorsteherin Natascha Fussenegger.
 
Faktencheck: SPÖ und Grüne beschließen Spurreduktion – Der beschlossene Antragstext
 
Der zuständige Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales, Wiener Stadtwerke, Peter Hanke und die zuständige Stadträtin für Innovation, Stadtplanung und Mobilität Mag.a Uil Sima, sowie die zuständigen Stelen des Magistrats der Stadt Wien, die MA28 und die MA 46 werden ersucht, den motorisierten Individualverkehr im Abschnit der Hadikgasse zwischen Schlossallee und Kennedybrücke vom öffentlichen Verkehr zu entkoppeln, um die Straßenbahnlinien 60 und 10 zu beschleunigen.

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