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Praxis

FSG NÖ fordert Vier-Tage-Woche in allen Kollektivverträgen

Fertl/Farthofer wollen Rechtsanspruch auf Flexibilität

St. Pölten (OTS) – „Nachdem die schwarz-blaue Bundesregierung ohne jeglichen Dialog mit den Sozialpartnern die neuen Arbeitszeitregelungen nach eigenen Aussagen für die ArbeitnehmerInnen flexibler gemacht hat, fordern wir jetzt einen Rechtsanspruch auf eine Vier-Tage-Woche in allen Kollektivverträgen. Fünf-Tage-Woche adé: Es ist höchste Zeit für eine Vier-Tage-Woche und 52 verlängerte Wochenenden!“, so der Vorsitzende der FSG im NÖ Landesdienst, Michael Fertl.

Der Landesgeschäftsführer der FSG NÖ, KR Christian Farthofer, schlägt in eine ähnliche Kerbe: „Flexibilität darf keine Einbahnstraße sein! Wenn die ArbeitgeberInnen schon sagen können, an welchen Tagen man 12 Stunden zu arbeiten hat, dann müssen die DienstnehmerInnen wenigstens über ihre Freizeitblöcke entscheiden und eine Vier-Tage-Woche haben können. Plumpe Verordnungen von oben herab wird es mit uns nicht geben – die Souveränität muss bei den DienstnehmerInnen liegen.“

Abschließend betonen Fertl und Farthofer, dass bei all den Flexibilisierungsbeteuerungen nun Taten folgen müssen und nehmen die Verantwortlichen in Bund und vor allem auch im Land NÖ in die Pflicht: „Jetzt können die VertreterInnen der ÖVP und der FPÖ in Niederösterreich zeigen, wo ihre wirklichen Interessen liegen. Setzen sie sich für die ArbeitnehmerInnen ein und unterstützen unsere Forderung nach einem Rechtsanspruch auf eine Vier-Tage-Woche in allen Kollektivverträgen, oder zeigen sie ihr wahres Gesicht und lassen die ArbeitnehmerInnen zu Gunsten der ArbeitgeberInnen im Stich. Wir tun dies jedenfalls nicht und kämpfen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land.“

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