
Der österreichische Fußballstar und ÖFB-Rekordtorschütze Marko Arnautovic hat in einem aktuellen Podcast offen über seine psychischen Probleme während der Corona-Pandemie gesprochen. Zwischen 2019 und 2021 spielte er bei Shanghai Port in China, einer Zeit, die er als besonders belastend beschrieb: Ich bin in eine Depression reingekommen und Es war ein Horror.
Die Pandemie brachte nicht nur gesundheitliche Risiken mit sich, sondern stellte viele Profisportler vor enorme psychosoziale Herausforderungen. Isolation, fehlende Spielpraxis und der Druck, physisch wie psychisch leistungsfähig zu bleiben, führten bei vielen Athleten zu Symptomen wie Angstzuständen und Depressionen. Arnautovics Erfahrung unterstreicht die Bedeutung der psychischen Gesundheit im Hochleistungssport, die oft im Schatten steht.
Studien zeigen, dass in der Pandemie etwa 30 % der Profisportler vermehrt unter Stress und psychischen Beschwerden litten. Die fehlenden sozialen Kontakte und der eingeschränkte Spielbetrieb tragen maßgeblich dazu bei. Strategien wie psychologische Betreuung und eine offene Gesprächskultur gewinnen deshalb an Bedeutung.
Arnautovics ehrlich geäußerte Worte sollen dazu beitragen, das Tabu rund um psychische Erkrankungen im Profisport zu durchbrechen und mehr Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema zu lenken.
Weiterführende Links
- https://www.kicker.de/arnautovic-ich-bin-in-eine-depression-reingekommen-804561/artikel
- https://www.bbc.com/sport/football/56741418
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7545673/
- https://www.psychologytoday.com/us/blog/the-athletes-way/202106/how-covid-19-impacted-mental-health-athletes