SPÖ-Herr sieht Mehrheit für vermögensbezogene Steuern
Die Tageszeitung „Kurier“ hat heute die Ergebnisse einer Umfrage von OGM veröffentlicht. Dabei ging es um Themen wie das Budget, Sparmaßnahmen und Steuern. Die Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Menschen – nämlich 44 Prozent – vermögensbezogene Steuern unterstützt. Das bedeutet, dass Personen mit viel Besitz oder Geld stärker besteuert werden sollen. 33 Prozent der Befragten sind dagegen. Besonders interessant ist, dass auch 26 Prozent der Unterstützer der ÖVP und 34 Prozent der NEOS diese Steuern gut finden. Das sagte Julia Herr, die erste stellvertretende Klubvorsitzende der SPÖ.
Julia Herr erklärt dazu: „Unabhängig von konkreten Maßnahmen – man sieht auf jeden Fall, dass die Bevölkerung eine sozial ausgewogene Budget- und Steuerpolitik befürwortet. Es gibt eine breite Mehrheit für einen Beitrag der breiten Schultern“. Das bedeutet, dass viele Menschen wollen, dass alle, besonders die, die mehr haben, auch ihren fairen Teil zum Staatshaushalt beitragen.
Herr weist auch darauf hin: „Schon beim letzten Doppelbudget haben auch die Wohlhabendsten in diesem Land zur Budgetsanierung beigetragen – dafür haben wir uns als SPÖ in den Verhandlungen eingesetzt. Und auch beim Budget für die nächsten Jahre werden die besonders Vermögenden und jene, die in den letzten Jahren profitiert haben, wieder einen starken Beitrag leisten müssen“. Damit ist gemeint, dass Reiche bereits in der Vergangenheit beim Sparen geholfen haben und auch in Zukunft weiter dazu beitragen sollen. Diese Diskussion ist wichtig, weil Österreich gerade vor wirtschaftlichen Herausforderungen steht, etwa durch steigende Ausgaben und Inflation.