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FH Wiener Neustadt: Spitzenforschung in Schlüsseltechnologien

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Technologien aus der Grundlagenforschung sind heute immer wichtiger für praktische Anwendungen, zum Beispiel für quantenbasierte Sensoren oder neue Methoden in der Weltraumerforschung. Dafür braucht man sehr empfindliche Systeme, die auch winzige physikalische Signale messen können. An der FH Wiener Neustadt und ihrer Forschungstochter FOTEC arbeiten Forscherinnen und Forscher in Doktoratsprojekten gemeinsam mit Universitäten aus Österreich und anderen Ländern an solchen wichtigen Technologien.

Die Grundlage dafür ist das Kompetenzzentrum für Custom Semiconductor Technology (CSCT). Dort wurde in den letzten Jahren eine spezielle Forschungsumgebung aufgebaut. Diese vereint Entwicklung, Herstellung und Test von maßgeschneiderten Halbleitern und Sensorsystemen direkt in Wiener Neustadt. Halbleiter sind die Basis moderner Elektronik und Sensoren lassen sich damit besonders präzise bauen.

„An unserer Hochschule wird Forschung in Bereichen wie hochpräziser Sensorik und moderner Halbleitertechnologie konsequent vorangetrieben und in konkrete Anwendungen überführt. Damit unsere Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler diesen Weg weitergehen können, braucht es stabile und langfristig angelegte Rahmenbedingungen. Dazu zählen insbesondere verlässliche und planbare Investitionen in Forschung sowie die Möglichkeit, künftig eigenständige Doktoratsprogramme umzusetzen. Sie schaffen Perspektiven und stärken den Forschungs- und Wirtschaftsstandort nachhaltig“, betonen Axel Schneeberger und Violeta Kaličanin, Geschäftsführende der FH Wiener Neustadt.

Zukunftssichere Forschungsfinanzierung ist wichtig

Ein Beispiel dafür ist das Projekt Scies4Free, das vom FWF unterstützt wird und gemeinsam mit der TU Wien läuft. In diesem Projekt arbeiten fünf Doktoratsstudierende an Quantensensoren, die einzelne Photonen und Elektronen messen können. Solche Sensoren können sehr kleine Magnetfelder erkennen und helfen so bei Forschungen von Grundlagenphysik bis zu neuen Sensortechnologien. Andere Doktorierenden sind in EU-geförderten Projekten wie dem Marie-Sklodowska-Curie-Programm oder in ESA-Projekten tätig. Sie entwickeln neue Detektoren für die Beobachtung von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems (Exoplaneten) und arbeiten an Gravitationssensoren, die unter anderem bei der Entdeckung von Bodenschätzen helfen.

Diese vielfältigen Themen spiegeln sich auch in den internationalen Forschungsprojekten am CSCT wider. Dort arbeiten die Wissenschaftler Wolfgang Treberspurg und Christian Koller an der Entwicklung und dem Bau hochpräziser Halbleiter- und Sensorsysteme. Dabei verbinden sie physikalisches Wissen mit mikroelektronischem Design, Simulationen und praktischer Umsetzung.

Die aktuellen Doktoratsprojekte zeigen, dass die FH Wiener Neustadt schon jetzt gute Voraussetzungen für Forschung auf hohem Niveau bietet. Damit diese Entwicklung weitergeht, ist eine verlässliche und langfristige Finanzierung der Forschung sehr wichtig. Die FH Wiener Neustadt will deshalb ihre Forschungsarbeit weiter ausbauen und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt unterstützen. So sollen Innovationen und Fachwissen dauerhaft in der Region bleiben und wachsen.

Mehr Informationen gibt es auf fhwn.ac.at.

Rückfragen

FH Wiener Neustadt
Michelle Steiner
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E-Mail: media@fhwn.ac.at
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