Wer ist Dr. Joksch?
Wien – Es gibt Namen, die im System gut funktionieren. Und es gibt Namen, die das System hinterfragen und herausfordern. Dr. Christian Joksch gehört zur zweiten Gruppe.
Viele Universitäten in Europa konzentrieren sich heute hauptsächlich auf Akkreditierungen, Rankings und feste Regeln. Joksch stellt dagegen die wichtige Frage: „Was davon hat wirklich mit der Realität von Unternehmen zu tun?“ Diese Frage lässt viele in der Hochschullandschaft aufhorchen.
Sein eigener Weg war zuerst ganz klassisch: Er promovierte an der Wirtschaftsuniversität Wien, machte einen MBA in den USA und arbeitete in der internationalen Versicherungsbranche bis hin zur Vorstandsebene. Man könnte sagen, er war ein „Produkt“ des üblichen Systems.
Doch gerade dieser Karriereweg führte zu seiner späteren Kritik am System.
1991 gründete Joksch IMADEC – zuerst als Beratungsfirma und später als Business School. Von Anfang an verfolgte er ein anderes Ziel als herkömmliche Hochschulen: Es ging ihm nicht nur darum, Wissen weiterzugeben, sondern darum, Menschen zu befähigen, gute Entscheidungen zu treffen.
Ein großer Wendepunkt kam mit der Gründung der Privatuniversität IMADEC.
Damit war Joksch nicht länger nur ein Kritiker von außen, sondern ein Teil des Hochschulsystems mit Akkreditierung, staatlicher Kontrolle und Aufsicht.
Und genau hier kam der Konflikt zum Vorschein. Was viele als Qualitätssicherung ansehen, sieht Joksch anders: „Ein System, das Innovation hemmt, Inhalte vereinheitlicht und diejenigen bestraft, die nicht in die vorgegebenen Strukturen passen.“
Er kritisiert Prüfungen, die sich nur an Formalien orientieren, Bewertungen, die mehr Infrastruktur als tatsächliche Wirkung messen, und Akkreditierungen, die nur den Prozess prüfen, aber nicht das Ergebnis. Seine Worte dazu: „Man kann in diesem System alles korrekt machen – und trotzdem völlig an der Realität vorbeiarbeiten.“
Die Folge war keine Anpassung, sondern ein bewusster Bruch. Joksch verließ das klassische Unisystem und zog klare Grenzen: Er wollte sich nicht mehr einem System unterwerfen, das er als grundlegend falsch empfindet. Diese Haltung prägt ihn bis heute.
Während viele Hochschulen versuchen, innerhalb der bestehenden Systeme zu verbessern, stellt Joksch die Grundidee infrage, dass Qualität durch formale Regeln entsteht. Seine Lösung ist praktisch und orientiert sich an der Realität.
Schon ab 2012 entwickelte er Bildungsprogramme speziell für die Führungsebene (C-Suite), zu einer Zeit, als es so etwas in Europa kaum gab. Während andere noch über Studienreformen diskutierten, arbeitete er bereits mit Vorständen und Geschäftsführern zusammen. Heute ist diese Führungskräftebildung einer der wachstumsstärksten Bereiche in der Weiterbildung weltweit.
Mit dem CSM Degree (C-Suite Management) geht Joksch nun noch einen Schritt weiter: Ein vollständiges Studium für Top-Manager, bewusst außerhalb der üblichen Akkreditierungssysteme. Der Fokus liegt auf Wirkung und Praxis, nicht auf bürokratischer Formalität. Dieses Programm ist mehr als eine Ausbildung – es ist eine Provokation.
Es stellt eine wichtige Frage an Universitäten, Akkreditierungsräte und Qualitätssicherungsinstitutionen: Was passiert, wenn nicht das System der Maßstab ist, sondern die echte Unternehmensrealität? Einige Kritiker werfen Joksch vor, sich absichtlich außerhalb der etablierten Strukturen zu bewegen. Seine Antwort dazu ist klar und direkt: „Ich habe das System gesehen. Ich habe darin gearbeitet. Und ich habe entschieden, dass es nicht gut genug ist.“
Diese Haltung trifft einen Nerv, denn die Welt wird immer komplexer – durch Künstliche Intelligenz, politische Unsicherheiten und ständigen Wandel. Da reicht eine formale Ausbildung nicht mehr aus. Wichtig ist heute, wer auch in unsicheren Situationen die besten Entscheidungen trifft.
Hier liegt der eigentliche Streitpunkt: Ein System, das vor allem Wissen bescheinigt, trifft auf eine Realität, die Entscheidungskompetenz braucht. Dr. Joksch steht genau in dieser Mitte. Für manche ist er ein Querdenker, für andere ein Unternehmer, der Chancen erkennt. Für das System selbst ist er vor allem eines: ein Problem, das nicht länger ignoriert werden kann.
Anders gesagt: Er ist nicht daran gescheitert, im System zu bleiben – sondern er zeigt auf, wo das System selbst versagt.
Zusatzinfo: Heute arbeiten immer mehr Unternehmen mit flexiblen und praxisorientierten Weiterbildungsprogrammen. Der Ansatz von Joksch wird dabei oft als Beispiel für eine zukunftsweisende Führungskräfteentwicklung genannt.
Rückfragen
Rückfragen & Kontakt:
Büro Dr. Christian Joksch
IMADEC Executive Education GmbH
Tel.: +43 676 6000004
KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. FREUNDE DER IMADEC