Frauen im Fußball: FH Technikum Wien versammelt führende Expertinnen | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Frauen im Fußball: FH Technikum Wien versammelt führende Expertinnen

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Am 17. März 2026 fand zum dritten Mal die Veranstaltung „Frauen im Fußball: The Talk“ an der FH Technikum Wien statt. Der große Festsaal der Hochschule war erneut der Treffpunkt für Austausch, Sichtbarkeit und Vernetzung rund um die Zukunft des Frauenfußballs. Organisiert wurde der Abend von zone14, einem Wiener Unternehmen, das Sporttechnologien entwickelt und enge Verbindungen zur FH Technikum Wien hat.

Im Fokus standen die neuesten Entwicklungen im Frauenfußball sowie die Herausforderungen in Strukturen. Die Teilnehmer*innen aus Sport, Medien, Verbänden und Organisationen diskutierten, welche Rahmenbedingungen nötig sind, damit Frauen im Fußball langfristig besser unterstützt werden können. Dabei ging es um mehr Professionalität, bessere Sichtbarkeit und gleichere Chancen.

zone14: Moderne Technik auch für den Frauenfußball

zone14 entwickelt Lösungen mit Künstlicher Intelligenz für die Videoanalyse im Fußballtraining. Sie wollen diese moderne Technik nicht nur im Profi-Männerfußball einsetzen, sondern auch im Amateur- und Jugendbereich. zone14 ist Teil der Entrepreneurship-Initiative der FH Technikum Wien. Viele Gründer und Mitarbeiter stammen von der FH Technikum Wien, entweder als Absolventen oder Lehrende.

Die FH Technikum Wien ist ein Ort, wo Innovation, Praxis und gesellschaftliche Themen zusammenkommen. Deshalb war es wichtig, auch diese Veranstaltung zum Frauenfußball hier abzuhalten. Mit dabei waren unter anderem Geschäftsführer Horst Rode und Isabel Dregely, die Kompetenzfeldleiterin für Artificial Intelligence & Data Analytics, sowie weitere Vertreter*innen der Hochschule.

Lukas Grömer, Mitbegründer von zone14: „Unser Ziel ist es, Technologien, die lange vor allem im Spitzenfußball der Männer verfügbar waren, auch Frauenteams zugänglich zu machen.“

Ein großes Thema war, wie sich der Frauenfußball strukturell weiterentwickeln kann – zum Beispiel durch bessere Infrastruktur, Ausbildung und mehr Professionalisierung.

Jasmin Eder, Projektkoordinatorin Frauen im Fußball beim ÖFB und ehemalige Nationalspielerin: „Es geht im ersten Schritt gar nicht darum, Millionen in die Hand zu nehmen. Es geht darum, Rahmenbedingungen und Infrastruktur zu ermöglichen – und das sichtbar zu machen, was im Frauenfußball schon da ist.“

Auch die Sichtweisen aktiver Spielerinnen wurden besprochen, besonders in Bezug auf Vorbilder, Nachwuchsförderung und langfristige Chancen.

Carina Wenninger, Spielerin bei Austria Wien und 127-fache Nationalteamspielerin für Österreich:
„Ich glaube, ein großes Ziel ist, Strukturen zu schaffen, damit es für junge Mädchen in Österreich cool ist, Fußballerin zu werden – und dass die Rahmenbedingungen im besten Fall so sind, dass man davon leben kann.“

Gäste aus Sport, Medien und Verbänden

Bei der dritten Ausgabe von „Frauen im Fußball: The Talk“ waren viele bekannte Personen aus verschiedenen Bereichen des Sports dabei:

  • Lisa Alzner, frühere Cheftrainerin des SKN St. Pölten, die jüngste Cheftrainerin in der Geschichte der Frauen-Bundesliga, mit Erfahrung auf hohem Niveau wie der UEFA Women’s Champions League.
  • Jasmin Eder, ehemalige Nationalspielerin und neunfache Meisterin mit SKN St. Pölten, jetzt Projektkoordinatorin Frauen im Fußball beim Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB).
  • Michael Erlitz, Sportdirektor Frauenfußball beim SK Sturm Graz, engagiert sich für den Ausbau des Frauenfußballs.
  • Corinna Kuhnle, Doppel-Welt- und Europameisterin im Kanu-Slalom, leitet den Fachbereich Genderkompetenz im Sport bei 100% Sport.
  • Nera Palinic, Reporterin bei Sky Sport, setzt sich für mehr mediale Sichtbarkeit im Sport ein.
  • Nina Potz, Liga-Managerin der Admiral Frauen Bundesliga, arbeitet an der Weiterentwicklung des Frauenfußballs in Österreich.
  • Anna Ressmann, stellvertretende Obfrau im Frauenausschuss des Wiener Fußballverbands (WFV).
  • Nikola Staritz, Projektreferentin der fairplay-Initiative, beschäftigt sich mit Vielfalt, Fairness und Teilhabe im Sport.
  • Sara Telek, FIFA-Schiedsrichterin mit Einsätzen in internationalen Wettbewerben wie der UEFA Women’s Champions League.
  • Carina Wenninger, Spielerin bei Austria Wien und Rekordhalterin bei den meisten Einsätzen für FC Bayern München, mit 127 Länderspielen für Österreich.

Die Veranstaltung zeigte erneut, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Sport, Bildung, Technologie und Medien für den Frauenfußball ist. Die enge Kooperation von zone14 und der FH Technikum Wien ist ein gutes Beispiel, wie Innovation und gesellschaftlich wichtige Themen an einer Hochschule zusammenkommen.

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Copyright: FH Technikum Wien

Über die FH Technikum Wien

Die FH Technikum Wien ist eine Fachhochschule, die sich auf Technik und Digitalisierung spezialisiert hat. Seit 1994 haben hier etwa 19.000 Menschen ihr Studium abgeschlossen. Zurzeit studieren über 4.700 Personen an der Hochschule, davon mehr als 1.000 Frauen. Angeboten werden 30 Bachelor- und Masterstudiengänge, sowohl tagsüber als auch abends. Das Studium verbindet wissenschaftliches Wissen mit praktischen Fähigkeiten. Neben technischem Wissen sind auch wirtschaftliche und persönliche Kompetenzen wichtig. Gute Verbindungen zur Wirtschaft und Industrie sorgen für gute Karrierechancen. Theorie und Praxis werden eng miteinander verbunden – in Lehre und Forschung.

Die FH Technikum Wien ist zudem Partner im Netzwerk des FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie – und Mitglied im Bündnis Nachhaltige Hochschulen.

Mehr Infos unter: www.technikum-wien.at

Fotos rund um die FH Technikum Wien:
https://cloud.technikum-wien.at/s/WdHJJsCS7MWo5Df

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E-Mail: hannes.huber@technikum-wien.at
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