Schultaschen-Test im AK-Check: Tipps für Eltern | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Schultaschen-Test im AK-Check: Tipps für Eltern

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Viele Kinder bekommen zu Ostern ihre erste Schultasche. Für die angehenden Erstklässler:innen sind vor allem Farbe und coole Motive wichtig. Die Eltern achten dagegen mehr auf Gesundheit, Tragekomfort und Sicherheit. Damit die Wahl leichter fällt, hat die AK Oberösterreich zwölf verschiedene Schultaschen getestet. Das Ergebnis ist sehr positiv: Fünf Taschen bekamen ein „sehr gut“ und sieben ein „gut“ als Gesamtbewertung.

  • Am besten schnitten die Schultaschen von Schneiders, DerDieDas, Lässig, Ergobag und in@school ab. Diese überzeugen durch einen festen Sitz am Rücken und gute Verstellmöglichkeiten. Die Preise liegen zwischen 40 und 300 Euro.
  • Der Preis-Leistungs-Sieger war das Modell von in@school. Es kostete im Test nur 40 Euro statt 135 Euro und fiel besonders durch seine gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr auf.

Eine gute Schultasche muss bequem sitzen und mitwachsen können.
Die Bewertung der Taschen wurde zusammen mit einer Physiotherapeutin des Kepler Universitätsklinikums und zwei Schulanfänger:innen gemacht. Im Fokus standen der Tragekomfort, die Anpassung an die kindliche Wirbelsäule und die Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Da Kinder im Volksschulalter schnell wachsen, ist es wichtig, dass die Tasche flexibel verstellbar ist. Bei neun der getesteten Modelle können das Rückenteil sowie der Brust- und Hüftgurt verstellt werden. Wichtig ist, dass die Oberkante der Tasche ungefähr auf Schulterhöhe sitzt.

Damit die Tasche bei Bewegung stabil am Rücken bleibt, sind Brust- und Hüftgurte sehr wichtig. Gepolsterte Rücken- und Tragegurte sorgen zusätzlich für mehr Komfort.

Richtig packen – schwere Sachen nah am Rücken verstauen.
Nicht nur die Passform ist wichtig, sondern auch, wie die Tasche gepackt wird. Innenfächer mit festen Trennwänden helfen dabei, schwere Gegenstände nah am Rücken zu platzieren. So bleibt das Gewicht ausgeglichen und die Tasche sitzt besser. Sieben Modelle bekamen dafür die Bewertung „sehr gut“, fünf „gut“.
Achtung bei Seitentaschen: Packt man dort schwere Dinge wie Trinkflaschen, kann das den Rücken einseitig belasten. Das kann dazu führen, dass das Kind schief steht und langfristig Haltungsschäden entstehen können.

Auch das Eigengewicht der Taschen wurde geprüft. Wenn das tatsächliche Gewicht mehr als 100 Gramm von der Herstellerangabe abwich, bekam die Tasche nur ein „gut“. Bei mehr als 200 Gramm Unterschied gab es nur ein „befriedigend“.

Gut sichtbar im Straßenverkehr.
Ein großes Plus für die Sicherheit: Alle Taschen haben reflektierende Flächen. Diese machen die Kinder besonders im Dunkeln besser sichtbar – ein wichtiger Schutz auf dem Schulweg.

Kinder sollten unbedingt beim Kauf dabei sein.
Die AK rät Eltern, ihre Kinder beim Kauf der Schultasche mit ins Geschäft zu nehmen. Am besten probieren die Schulanfänger:innen die Tasche direkt an – sowohl mit als auch ohne Jacke. So sieht man, ob sich die Tragegurte gut einstellen lassen und die Tasche bequem sitzt.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Rückfragen

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Mag. Dominik Bittendorfer
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E-Mail: dominik.bittendorfer@akooe.at
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