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Mandl/Winzig: Gründen leichter und günstiger gestalten

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Die ÖVP-Europaabgeordneten Lukas Mandl und Angelika Winzig finden gut, dass es jetzt eine neue EU-weite Rechtsform für Start-Ups gibt, die „EU Inc.“ genannt wird. Mit dieser Rechtsform können Unternehmen in nur 48 Stunden online in ganz Europa gegründet werden. Das macht es einfacher und schneller, ein Unternehmen zu starten. „Gründen muss einfacher und günstiger werden, damit wir das Potenzial des Binnenmarkts besser ausschöpfen können. Der Fleckerlteppich an Vorschriften für Gründer in Europa bremst uns gegenüber großen Mitbewerbern auf der Weltbühne“, sagen Mandl und Winzig. Bisher haben Gründer in den 27 EU-Ländern viele verschiedene Regeln, die den Start oft erschweren. Die neue Rechtsform wird deshalb als zusätzliches Modell eingeführt, neben den bestehenden nationalen Rechtsordnungen. Darum wurde das Projekt auch früher unter dem komplizierten Namen „28. Regime“ bekannt.

Lukas Mandl, der im Europäischen Parlament im Rechtsausschuss für die ÖVP arbeitet, erklärt: “Die neue europäische Rechtsform für Unternehmen wird den Zusammenhalt im Binnenmarkt stärken. Es wird einfacher sein, ein Unternehmen zu gründen und europaweit sowie außerhalb Europas aktiv zu sein. Das wird neue Chancen eröffnen. Gleichzeitig müssen Risken vermieden werden. Gewachsene bewährte Rechtsformen in Mitgliedsstaaten, wie es sie etwa in Österreich gibt, dürfen nicht gefährdet werden. Und die neue Rechtsform löst nicht das Problem der Investitionslücke. Dafür braucht es einen stärkeren Kapital-Binnenmarkt und mehr Investitionsanreize.” Damit meint er, dass zwar die Gründung leichter wird, es aber weiterhin wichtig ist, dass es genug Geld und Anreize für Investitionen gibt.

Angelika Winzig, Wirtschaftssprecherin der ÖVP im Europaparlament und selbst Unternehmerin, ergänzt: „Wer heute mit seinem Unternehmen in einen anderen EU-Mitgliedstaat expandieren will, steht vor 27 Rechtsordnungen und mehr als 60 verschiedenen Gesellschaftsformen. Das schreckt ab – vor allem den Mittelstand. Die EU Inc. löst genau dieses Problem: Eine Rechtsform, ein Regelwerk, gültig im gesamten Binnenmarkt. Gründen und Expandieren wird damit so einfach, wie es in einem echten Binnenmarkt sein sollte. Entscheidend ist jetzt, dass die EU Inc. auch in der Praxis hält, was sie auf dem Papier verspricht. Dafür werden wir im Europaparlament sorgen.“ Mit anderen Worten: Unternehmer sollen dank EU Inc. weniger Probleme haben, wenn sie in anderen EU-Ländern arbeiten wollen, und die EU-Abgeordneten wollen dafür sorgen, dass die Regeln wirklich gut funktionieren.

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