FPÖ kritisiert Behördenversagen im Wiener Vergewaltigungsfall
Der kürzlich bekannt gewordene Fall einer Vergewaltigung einer 16-Jährigen in Wien bewegt das ganze Land und zeigt, dass die Sicherheitspolitik in Österreich auf vielen Ebenen versagt hat. Dominik Nepp, der Wiener FPÖ-Chef und Stadtrat, sagt deutlich: „Unter einem Vorwand in eine Wohnung gelockt, eingesperrt, mehrfach missbraucht, gefilmt und anschließend mit der Veröffentlichung der Aufnahmen erpresst – diese grausame Tat hätte verhindert werden können.“ Er kritisiert vor allem, dass der Täter, ein bereits verurteilter ausländischer Straftäter, weiterhin unbehelligt in Österreich bleiben darf. „Dieser Mann hätte längst abgeschoben werden müssen,“ betont Nepp, „denn dann wäre dieser unfassbare Albtraum für das Opfer wohl nie grausame Realität geworden.“
Nepp glaubt nicht, dass es sich hier um einen Einzelfall handelt, sondern sieht das Problem in einer komplett gescheiterten Sicherheits- und Migrationspolitik. Er sagt: „Das dröhnende Schweigen Ludwigs ist ein politischer Offenbarungseid. Wo bleibt der Aufschrei? Wo bleibt der Schutz für unsere Kinder und Jugendlichen?“ Statt deutlich zu handeln, hätten sich Politiker bisher lieber zurückgezogen und beschwichtigt. Auch Innenminister Karner bekommt scharfe Kritik: „Wer nicht einmal bekannte, vorbestrafte Täter außer Landes bringt, hat jede Kontrolle verloren und trägt Mitverantwortung für solche Verbrechen.“
Nepp fordert jetzt eine klare und strenge Änderung der Politik: Straffällige Asylsuchende müssen sofort und ohne Ausnahmen abgeschoben werden. Wer dies nicht tut, macht sich nach seiner Meinung ebenfalls schuldig an weiteren Gewalttaten. „Die Sicherheit unserer Bevölkerung darf nicht länger dem politischen Versagen geopfert werden.“ Als zusätzliche Information sei erwähnt, dass Österreich in den letzten Jahren immer wieder mit Diskussionen über Abschiebungen und Sicherheitsmaßnahmen konfrontiert war, ohne dass es zu umfassenden Lösungen kam.
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