Marchetti: Kein Kind darf die Schule ohne Grundkenntnisse verlassen
„Kein Kind darf die Schule verlassen, ohne Lesen, Schreiben und Rechnen zu können. Bei der Verbesserung des Bildungssystems muss darum Leistung eingefordert und notwendige Unterstützung geboten werden. Um diese Ziele zu erreichen, braucht es nicht wie jetzt Testungen der Testungen wegen, sondern diese müssen mit verbindlichen Standards und gezielter Förderung verbunden sein. Im Zentrum der im Regierungsprogramm vereinbarten Reformen müssen daher die Einführung einer Mittleren Reife als verbindlicher Abschluss am Ende der Schulpflicht und eine Bildungspflicht stehen. Eine Mittlere Reife dient als Garantie für grundlegende Bildungsstandards und schafft Transparenz und Vergleichbarkeit innerhalb des österreichischen Schulsystems“, betont der Generalsekretär und Bildungssprecher der Volkspartei, Nico Marchetti.
Kein Kind sollte die Schule verlassen, ohne die Basisfähigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen zu beherrschen. Um das Bildungssystem besser zu machen, müssen Schüler sowohl Leistung zeigen als auch genügend Unterstützung erhalten. Es ist wichtig, dass Tests nicht nur um des Testens willen gemacht werden. Stattdessen sollen sie klare Standards haben und mit gezielter Förderung einhergehen. Im Regierungsprogramm wurde beschlossen, dass Schüler am Ende der Schulpflicht die Mittlere Reife machen sollen. Diese Prüfung garantiert, dass alle Schüler grundlegende Kenntnisse haben. Sie macht das österreichische Schulsystem klarer und vergleichbarer. Außerdem wird im Programm eine Bildungspflicht eingeführt, die sicherstellt, dass alle Jugendliche eine Ausbildung oder Schule besuchen müssen.
„Die heute von der Schülerunion präsentierte Umfrage zeigt uns, dass hier eindeutiger Handlungsbedarf besteht. Egal, ob sich Schülerinnen und Schüler für eine Lehre oder ein Studium nach einer abgeschlossenen Schullaufbahn entscheiden: Das Beherrschen von Grundkompetenzen, vor allem in Deutsch und Mathematik, ist nicht optional, sondern eine Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben. Es ist wichtig, dass wir als Politikerinnen und Politiker auch die Stimmen der direkt Betroffenen – der Schülerinnen und Schüler – in unseren Entscheidungen beachten. Darum ist eine Stärkung der Bildungs- und Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler ein guter Reformvorschlag, dem wir uns als Volkspartei anschließen können“, so Marchetti abschließend.
Eine Umfrage der Schülerunion zeigt deutlich, dass es bei der Bildung große Probleme gibt. Egal ob Schüler später eine Lehre machen oder an die Universität gehen wollen: Grundkenntnisse in Deutsch und Mathematik sind unerlässlich. Ohne diese Grundlagen wird es schwer, im Beruf erfolgreich zu sein. Politikerinnen und Politiker sollten die Meinungen der Schüler ernst nehmen, denn sie sind direkt betroffen. Deshalb ist es wichtig, die Berufsorientierung und Bildungsberatung für Schüler zu verbessern. Das hilft ihnen, bessere Entscheidungen für ihre Zukunft zu treffen. Die Volkspartei unterstützt diese Reformideen, um das Bildungssystem zu stärken.