Unfallfreie Wanderung für Frosch & Co. – LH-Stv. Landbauer & LR Rosenkranz | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Unfallfreie Wanderung für Frosch & Co. – LH-Stv. Landbauer & LR Rosenkranz

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Mit den ersten warmen Frühlingstagen beginnen wieder viele Frösche, Kröten und Molche ihre lange Wanderung zu den Gewässern, wo sie ihre Eier ablegen und sich fortpflanzen. Diese Wanderungen sind wichtig für den Erhalt der Amphibienarten, da sie nur an bestimmten Orten im Wasser Nachwuchs bekommen können. Um die Tiere dabei zu schützen, gibt es an vielen Straßen in Niederösterreich spezielle Schutzmaßnahmen.

„Verkehrssicherheit wird in Niederösterreich auch für Amphibien großgeschrieben: Über 60 Kilometer an Schutz- und Leiteinrichtungen an 188 Standorten auf Niederösterreichs Straßen sorgen in der kommenden Zeit dafür, dass die Tiere auf Wanderschaft unfallfrei ans Ziel gelangen“, betont Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer. Diese Zäune und Leitlinien helfen, dass die Amphibien nicht einfach auf die Straße laufen, wo sie von Autos gefährdet sind.

„Artenschutz beginnt vor unserer Haustür. Die Amphibien bei ihrer Wanderung zu schützen ist in Niederösterreich gelebte Verantwortung. Wie jedes Jahr bewährt sich dabei die gute Zusammenarbeit von Land, Straßenverwaltung und freiwilligen Helfern vor Ort, um die Tiere auf ihrem Weg zu schützen“, kommentiert Tierschutz-Landesrätin Susanne Rosenkranz die Aktion. Ohne diese freiwillige Hilfe könnten viele Tiere nicht sicher über die Straßen gelangen.

Die etwa 40 Zentimeter hohen Zäune sorgen dafür, dass die Amphibien nicht einfach die Straße überqueren, sondern entlang der Barrieren weiterwandern und schließlich in spezielle Auffangkübel gelangen. Dort werden sie von Mitarbeitern des NÖ Straßendienstes sowie etwa 450 engagierten Freiwilligen eingesammelt und sicher auf die andere Straßenseite gebracht. So können Frosch & Co. ihre Reise ohne Gefahr fortsetzen.

In den Jahren 2025 und 2026 werden rund 70.000 Euro in den Ausbau dieser Schutzmaßnahmen investiert. Das entspricht etwa 9,7 Kilometern zusätzlicher Schutzzäune, um noch mehr Amphibien während der gefährlichen Wanderzeit zu schützen.

Weitere Informationen erhalten Sie im Büro von LH-Stellvertreter Udo Landbauer bei Alexander Murlasits, Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 0676/812 13742, E-Mail alexander.murlasits@noel.gv.at oder im Büro von LR Mag. Susanne Rosenkranz bei Christoph Bathelt, M.A., Pressereferent, Telefon: 02742/9005–13797, E-Mail: christoph.bathelt@noel.gv.at.

Rückfragen

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Doris Zöger
Telefon: 02742/9005-13314
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