iKMPLUS-Tests bestätigen Wiens frühzeitige Gegenmaßnahmen
Die aktuellen Tests zur Überprüfung der Fähigkeiten von Schüler*innen zeigen erneut, vor welchen Herausforderungen das Wiener Bildungssystem steht. Wenn man Schulen mit ähnlichen sozialen Bedingungen vergleicht, schneiden Wiener Schulen mindestens genauso gut ab wie Schulen in anderen Bundesländern – in manchen Fällen sogar besser.
„Die Ergebnisse sind nicht überraschend und bestätigen, worauf wir seit Jahren hinweisen. Wien steht aufgrund seiner sozialen Zusammensetzung und der vielen Kinder mit anderen Erstsprachen vor besonders großen Herausforderungen. Deshalb haben wir seit Beginn der Regierungsarbeit in Wien wiederholt Maßnahmen vom Bund eingefordert, doch die damalige Bundesregierung hat hier notwendige Schritte verschlafen. Wien hat im eigenen Wirkungsbereich dennoch gegengesteuert und gezielt Deutschförderung, Deutschkurse für Schulneulinge und zusätzliche weitere Lernangebote ermöglicht und ausgebaut. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse auch, mit welchem Einsatz Wiens Pädagog*innen täglich arbeiten und unter welchen Rahmenbedingungen sie großartige Arbeit leisten“, betont Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling.
In den letzten Jahren hatten die Wiener Schulen viele zusätzliche Aufgaben zu bewältigen. Dazu gehören die Folgen der Corona-Pandemie, neue Fluchtbewegungen und die Integration von etwa 4.000 ukrainischen Kindern in das Schulsystem. Diese Faktoren beeinflussen den Schulalltag und machen die Arbeit für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler nicht einfacher.
Seit die rot-pinke Koalition regiert, ist NEOS für das Bildungsressort in Wien zuständig. Sie haben früh Maßnahmen eingeführt, um diese Herausforderungen anzugehen. Dazu gehören verstärkte Deutschförderung, kostenlose Lernhilfe und Sommerdeutschkurse für neue Schüler*innen. Weil diese Kurse im letzten Jahr sehr gut besucht waren, wird das Angebot für 2026 verdreifacht. Außerdem wird die Sprachförderung schon im Kindergarten intensiviert, um Kindern den Übergang zur Schule zu erleichtern und frühzeitig zu helfen.
Auch auf Bundesebene gab es seit dem Einstieg der NEOS in die Regierung innerhalb eines Jahres wichtige Reformen. Zum Beispiel wurde der bisherige Deckel bei der Deutschförderung aufgehoben. Zudem gibt es jetzt eine verpflichtende Sommerschule für Kinder, die mehr Unterstützung in Deutsch brauchen. Mit dem sogenannten Chancenbonus werden außerdem Schulen besonders unterstützt, die unter schwierigen Bedingungen arbeiten.
„Gerade diese Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, Integration im Bildungssystem besser planbar zu machen. Deshalb fordern wir seit langem eine bundesweite Residenzpflicht. Sie würde Schulen entlasten und dafür sorgen, dass Kinder von Anfang an bestmöglich unterstützt werden“, so Emmerling.
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Marko Knöbl
Mediensprecher Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling
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