SPÖ-Schieder knallt: So stark zeigt sie jetzt ihre Solidarität mit Pedro Sánchez!
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat den Angriff der USA auf den Iran deutlich als Bruch des Völkerrechts kritisiert. Daraufhin verbot er den Vereinigten Staaten, spanische Militärbasen zu nutzen. Daraufhin drohte Präsident Donald Trump Spanien mit einem Handelsembargo, also Handelsbeschränkungen. Andreas Schieder, der außenpolitische Sprecher der SPÖ und Leiter der EU-Delegation, lehnt diese Drohungen aus Washington streng ab und unterstützt seinen sozialdemokratischen Kollegen Pedro Sánchez voll: „Wir stehen in voller Solidarität hinter Pedro Sánchez und verurteilen die Einschüchterungsversuche aus Washington aufs Schärfste. Ein Angriff auf einen EU-Staat ist ein Angriff auf alle. Europa darf sich von solchen Drohgebärden nicht einschüchtern lassen, sondern muss geschlossen für Völkerrecht, Diplomatie und Multilateralismus eintreten. Jetzt ist es höchste Zeit, dass Europa enger zusammenrückt, und Donald Trump entschlossen die Stirn bietet. Denn nur ein geeintes Europa kann verhindern, dass wir in eine Welt abgleiten, in der nur mehr das Recht des Stärkeren zählt.“
Schieder ergänzt: „Der Angriff der Vereinigten Staaten auf den Iran ist ein klarer Bruch des Völkerrechts. Dass der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez dies offen und unmissverständlich ausgesprochen hat, steht für europäische Stärke und den Einsatz für eine regelbasierte Weltordnung. Europa muss endlich aufwachen und den Vereinigten Staaten selbstbewusst entgegentreten. Wir können nicht länger tatenlos zusehen, wie Donald Trump mit seiner erratischen ‚Madman-Politik‘ ganze Regionen destabilisiert, ohne einen Plan für den Tag danach vorzulegen. Ja, der Iran braucht einen politischen Wandel, und niemand wird Ali Khamenei eine Träne nachweinen, doch Demokratie lässt sich nicht herbeibomben. Ohne eine klare politische Perspektive droht die Gefahr, dass ein Land mit über 90 Millionen Menschen ins Chaos stürzt und sich Szenarien wie im Irak oder in Syrien wiederholen.“
Hintergrund: Der Begriff „Madman-Politik“ wird oft verwendet, um Trumps unberechenbare und aggressive Strategie in der internationalen Politik zu beschreiben. Viele Experten warnen, dass solche Vorgehensweisen regionale Konflikte verschärfen können. Der Iran ist ein Land mit mehr als 90 Millionen Einwohnern und hat in den letzten Jahren immer wieder für außenpolitische Spannungen gesorgt. Ein stabiler Naher Osten ist für Europa besonders wichtig, da Konflikte dort auch Auswirkungen auf Sicherheit und Migration in Europa haben können.